Abo
  • Services:

Wearables: Sportuhren statt Smartwatches

Der Absatz der Apple Watch schwächelt, auch Pebble und Samsung tun sich schwer mit dem Verkauf ihrer klugen Uhren. Lediglich ein Hersteller im Segment der Smartwatches legt laut einer Studie stark zu - mit einem besonders sportlichen Portfolio.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Apple Watch Series 2 kann GPS-Daten selbst aufzeichnen.
Die Apple Watch Series 2 kann GPS-Daten selbst aufzeichnen. (Bild: Apple)

Rund 1,1 Millionen Apple Watches hat Apple in den Monaten Juli bis September 2016 verkauft. Klingt erstmal viel - ist aber ein Rückgang. Denn im gleichen Quartal des Vorjahres konnte Apple noch 3,9 Millionen Exemplare seiner Uhr an die Frau und den Mann bringen. Der Marktanteil von Apple ist von 70,2 Prozent auf 41,3 Prozent gesunken - ein Rückgang um 71,6 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von IDC.

Stellenmarkt
  1. CompuGroup Medical Deutschland AG, Koblenz
  2. Leadec Management Central Europe BV & Co. KG, Stuttgart

Ähnlich schlecht ist das Geschäft laut den Marktforschern auch bei Lenovo mit 100.000 verkauften Uhren (Minus 73,3 Prozent) und dem Pionier Pebble mit ebenfalls 100.000 verkaufen Uhren (Minus 54,1 Prozent) gelaufen. Samsung verzeichnet ein kleines Plus von 9 Prozent auf 400.000 Exemplare.

Der eigentliche Gewinner in dem Markt ist der Studie zufolge aber Garmin: Das Unternehmen konnte seinen Absatz innerhalb eines Jahres um 324 Prozent steigern. Statt 100.000 Smartwatchs habe Garmin laut IDC zuletzt rund 600.000 Handgelenkscomputer verkauft - und damit Samsung auf dem zweiten Platz der Liste mit den absatzstärksten Herstellern abgelöst.

Wichtigster Grund für den Erfolg von Garmin dürfte sein, dass die Firma ihr Portfolio in den letzten Monaten stark ausgebaut und beworben und dabei früh auf die momentan besonders gefragten sportlichen Modelle mit GPS und optischer Herzfrequenzmessung gesetzt hat.

Apple und Pebble hingegen haben ihre Uhren erst vergleichsweise spät ähnlich umfassend ausgerüstet. Die Apple Watch kann GPS-Routen etwa erst mit der seit September 2016 verfügbaren Series 2 ohne iPhone aufzeichnen.

Speziell bei Apple kommt laut IDC noch hinzu, dass viele Käufer in den untersuchten Monaten schon auf die nächste Watch gewartet haben dürften. Es wird spannend sein zu sehen, ob Apple nun an alte Erfolge anknüpfen kann: Im zweiten Quartal 2015, also direkt nach dem Verkaufsstart der ersten Version, hatte die Firma laut IDC-Marktforschung rund 3,6 Millionen Uhren verkauft. Apple selbst macht nach wie vor keine Angaben zu den verkauften Stückzahlen.

In der Studie hat IDC nur Smartwatches erfasst, auf denen Apps von Drittentwicklern laufen können. Die vor allem in den USA erfolgreichen Sportuhren und Fitnesstracker von Fitbit sind deshalb nicht vertreten, ebenso wie die Pulsuhren von Polar oder Withings.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. über ARD Mediathek kostenlos streamen

smaggma 26. Okt 2016

Das ist mal wieder das Gerede aus der Kategorie Verschwörungstheorie. Wenn man sein...

sogos 26. Okt 2016

" Was nutzt ihr denn für Kopfhörer während des Laufens? Bluetooth? Was kann man denn da...

sinner89 26. Okt 2016

Das Problem bei kaputten Displays sind die Benutzer der Smartphones und die Physik...

sinner89 26. Okt 2016

Wird Zeit den Hintern zu bewegen und mehr Geld zu verdienen. Wenn man nicht genug Geld...

j_h_schmidt 25. Okt 2016

So so das Quartal von Juli bis September war also ungewöhnlich schwach. Das liegt...


Folgen Sie uns
       


Transparentes, flexibles OLED von LG - Demo (Display Week)

Auf der Display Week 2018 in Los Angeles zeigt LG nach langer Verzögerung erstmals das transparente und flexible OLED. Auf der Veranstaltung hat LG nur eine Ecke mit einer Maschine dauerhaft gebogen. Gut zu sehen ist, dass die Gegenstände hinter dem Panel gut erkennbar, bei aktivem Display aber kaum sichtbar sind.

Transparentes, flexibles OLED von LG - Demo (Display Week) Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
Indiegames-Rundschau
Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
  2. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  3. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

    •  /