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Ein angenähtes Lilypad
Ein angenähtes Lilypad (Bild: Golem.de)

Die (Nicht-)Lösung

Wir haben verschiedene Methoden ausprobiert, um den Widerstand zu senken.

Am einfachsten ist es, mehrere Nähte zwischen Anschlüssen parallel zu verwenden. Leider ist das aus Platzgründen nur selten umzusetzen und aufwendig. Aber diese Vorgehensweise lohnt sich, wenn längere Strecken überwunden werden müssen, zum Beispiel entlang eines Ärmels oder Hosenbeines.

Des Weiteren prüften wir, wie sich bestimmte Nähtechniken auf den Widerstand auswirkten. Das Ergebnis war eindeutig: Die einfachste Nähtechnik ist auch die beste. Die absolute Länge des verwendeten Garns zählt, und bei der einfachsten Technik entspricht die Nahtlänge fast der Garnlänge. Andere Nähtechniken verlängern diese teilweise deutlich. Deswegen sollte das leitfähige Garn auch nicht zum klassischen Vernähen zweier Stoffteile verwendet werden, auch wenn sich das eventuell aus anderen Gründen anbietet.

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Je nach Projekt bietet auch das Maschinennähen eine Lösung, die sich eigentlich aus einem Nachteil des verwendeten leitfähigen Garns ergibt. Bei der heute üblichen Technik kommen dabei zwei Garne gleichzeitig zum Einsatz: der Oberfaden und der Unterfaden. Der Oberfaden ist üblicherweise jener, der als Naht sichtbar ist. Er wird durch den Unterfaden festgehalten. Auf Wikipedia ist das hübsch illustriert.

Aufgrund der beim Maschinennähen wirkenden Kräfte ist das leitfähige Garn als Oberfaden ungeeignet und kann nur als Unterfaden verwendet werden. Doch das ist hier von Vorteil. Denn der Unterfaden liegt dabei einfach am Stoff an, die Nahtlänge entspricht praktisch direkt der Garnlänge. Allerdings ist es sehr schwierig, mit der Maschine zu nähen, wenn sich Bauelemente bereits auf dem Stoff befinden. Wenn aber diese erst nachträglich per Hand aufgenäht und verbunden werden müssen, stellt sich wieder das Problem mit den Übergangswiderständen durch Verknoten. Noch dazu müssen mit einer Maschine Nähte auf engem Raum und mit engen Kurvenradien bearbeitet werden. Deshalb bleibt die Methode eher bestimmten Spezialfällen vorbehalten.

Letztlich haben wir aber das Widerstandsproblem pragmatisch gelöst: Wir verabschiedeten uns von der Knopfzelle und entschieden uns für einen Batteriehalter mit 5V-Regulator.

Ansonsten gilt die simple Regel: Halte die Leitungen so kurz wie möglich. Das alte Elektriker-Mantra von gerade oder rechtwinklig gezogenen Leitungen greift hier nicht.

 Widerstände allerortenPlanungsschwierigkeiten 

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ploedman 06. Apr 2014

12-48 Stunden... Da löte ich lieber.

commander1975 03. Apr 2014

Danke für den Tipp, werd ich mal beobachten. Die 1.7er Version kann leider noch keine...

borg 03. Apr 2014

Vor allem hätte ich Nähkenntnisse in der Redaktion nicht erwartet die über Knopf annähen...

borg 03. Apr 2014

Super Idee für eine sinnvolle Anwendung, danke!

kitingChris 02. Apr 2014

Golem hat japanische Bürophilosophie übernommen?



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