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Wearables: Motorola patentiert Aufklebmikro mit Wahrheitsfunktion

Motorola will ein Mikrofon patentieren lassen, das am Hals auf die Haut aufgebracht wird. Es soll die Sprachqualität beim Telefonieren verbessern - und erkennen, wenn der Sprecher lügt.

Artikel veröffentlicht am ,
Motorolas Halsmikrofon: sichtbares Tattoo seitlich am Hals
Motorolas Halsmikrofon: sichtbares Tattoo seitlich am Hals (Bild: Motorola Mobility)

Künftig werde es das einst von Grönemeyer besungene Lügen der Männer am Telefon nicht mehr geben, sagt Motorola Mobility. Googles Tochterunternehmen hat ein Patent auf ein Mikrofon angemeldet, das erkennen soll, wenn der Sprecher nicht die Wahrheit sagt. Außerdem soll es für bessere Verständigung in lauten Umgebungen sorgen.

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In erster Linie geht es jedoch um Sprachqualität: Mobiltelefone würden in einer lauten Umgebung genutzt, heißt es in dem Patentantrag: "Zum Beispiel große Stadien, belebte Straßen, Restaurants und Notfallsituationen können sehr laut sein und es können wechselnde Frequenzen auftreten." Mit dem in dem Dokument beschriebenen Mikrofon könne die Kommunikation deutlich verbessert werden.

Elektronik auf der Haut

Das System basiere auf einem elektronischen Tattoo, zu dem ein Mikrofon gehöre, schreibt Motorola. Es werde an der Kehle auf die Haut aufgebracht. Das Tattoo enthalte zudem eine Sende- und Empfangseinrichtung sowie ein System zur Energieversorgung. Das Mikrofon soll durch ein Signal vom Mobiltelefon aktiviert werden und dann Sprache in einer besseren Qualität als mit dem Mobiltelefonmikrofon aufnehmen.

Das Tattoo könne aber auch mit einem Anzeigegerät, das gleichzeitig für Eingaben genutzt werde, sowie mit Sensoren ausgestattet werden. Darüber könne das Mikrofon beispielsweise bei bestimmten akustischen Signalen stumm geschaltet werden.

Sensoren erkennen Wörter und Lügen

Die Sensoren könnten zudem auf bestimmte Frequenzen reagieren, etwa beim Aussprechen bestimmter Wörter, und die Anzeige leuchten lassen. Der Sensor könne aber auch den Hautwiderstand messen. "Es wird in Betracht gezogen, dass ein Nutzer, der die Unwahrheit spricht, eine andere galvanische Hautreaktion zeigt, als ein selbstbewussterer, der die Wahrheit sagt", heißt es in dem Patentantrag. Mit anderen Worten: Wenn der Sprecher lügt, leuchtet das Display auf.

Ob aber eine bessere Sprachqualität als Nutzen ausreicht, um ein sichtbares Tattoo seitlich am Hals zu tragen, das zudem noch aufzeigt, wenn der Träger nicht die Wahrheit spricht? Möglicherweise nicht. Zum Glück kann ein solches elektronisches Tattoo einfach wieder abgezogen werden. Außerdem ist es bisher nur ein Patentantrag. Ob Motorola ein solches Gerät tatsächlich produzieren wird, steht noch nicht fest.



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DER GORF 13. Nov 2013

Schade das die Dinger, also diese Headsets meistens trotzdem scheiße sind. Wenn es...

onkel hotte 13. Nov 2013

uuuuuuuuja, das wäre ein Spaß. Da würde es in Berlin nicht mehr aufhören zu knallen.

TC 12. Nov 2013

Denk da spontan an Oceans 13 mit dem Reißnagel im Schuh :D

Anonymer Nutzer 12. Nov 2013

Gravity gesehen? Im IMAX und 3D und deswegen noch beeindruckt gewesen? ^^

Arcardy 12. Nov 2013

Kwt


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