Wearables: HP will mit Luxus-Smartwatch punkten

HP will auch eine Smartwatch auf den Markt bringen und arbeitet(öffnet im neuen Fenster) dabei mit dem Designer Michael Bastian zusammen. Der Verkauf soll nur über den Online-Shop Gilt(öffnet im neuen Fenster) geschehen, berichten US-Medien. Das erscheint etwas seltsam, denn normalerweise setzt HP auf den Vertrieb über sein Händlernetz. Als Verkaufsstellen für Uhren eignen sich Elektronikhersteller jedoch nur bedingt, zumal die äußere Gestaltung der Uhr vermuten lässt, dass sie nicht preiswert sein wird.

Im Gegensatz zur Konkurrenz von LG, Motorola und Samsung will HP allerdings kein Android Wear einsetzen. Der Vorteil: Die Uhr soll sowohl mit Android als auch mit iOS kompatibel sein. Android Wear arbeitet aktuell nur mit Android-Geräten wie Smartphones und Tablets zusammen.
Das Gehäuse ist optisch an sportliche Armbanduhren angelehnt, kann jedoch, wie bei Smartwatches üblich, Anrufe und eingehende Nachrichten signalisieren, die Musiksteuerung übernehmen und einfache Daten wie Wetter und Aktienkurse anzeigen. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl.
Die Uhr ist mit 44 mm Durchmesser allerdings recht groß. Dass damit auch weibliche Kunden angesprochen werden, ist eher unwahrscheinlich. Das Armband ist abnehmbar und kann durch Modelle aus Gummi, Leder und Nylon ersetzt werden.
Weitere technische Details zur HP Smartwatch gibt es noch nicht. Die Uhr soll im Herbst 2014 auf den Markt kommen. Was sie kosten wird, ist noch unbekannt.
Ein optisch ebenfalls stark an eine herkömmliche analoge Armbanduhr angelehntes Modell ist die Moto 360 von Motorola. Auch sie besitzt ein rundes Ziffernblatt, läuft aber mit Android Wear. Ebenfalls sehr nah an traditionellen Uhren ist die Kairos Smartwatch . Sie ist ein Hybrid aus einer klassischen, mechanischen Uhr und einem transparenten OLED-Display, das Statusmeldungen anzeigt. Die Smartwatch ist in vier Versionen ab 500 US-Dollar vorbestellbar und soll im Dezember 2014 ausgeliefert werden.



