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Wearables: Garmin kauft weltweiten Rettungsdienstleister Geos

Beinbruch am Watzmann, verirrt in der Sahara: In solchen Notlagen hilft der satellitenbasierte Dienstleister Geos - nun gehört er zu Garmin.

Artikel veröffentlicht am ,
Rettungshelikopter in den Alpen
Rettungshelikopter in den Alpen (Bild: Mark Ralston/AFP via Getty Images))

Der aus Texas stammende Rettungsdienstleister Geos gehört ab sofort zu Garmin und wird dort wohl primär an die Outdoor-Abteilung angedockt, die Smartwatches wie die Fenix 6 ebenso wie die professionellen Wander-Navigationssysteme der Inreach-Reihe herstellt.

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Geos betreibt das International Emergency Response Coordination Center (IERCC). Das ist der Ansprechpartner der Wahl, wenn es um das ganz große Abenteuer mit zumindest einer gewissen Absicherung geht. Das IERCC ist grundsätzlich von nahezu jedem Ort auf der Welt erreichbar, etwa per Satellitentelefon.

In Notfällen kontaktiert es die jeweiligen örtlichen Stellen und hilft bei der Organisation der nötigen Maßnahmen. Nach Angaben von Garmin hat Geos seit seiner Gründung in rund 83.000 Notfällen bei der Rettung von mehr als 12.000 Menschenleben geholfen - rund 5.000 der Betroffenen haben das IERCC über Hardware von Garmin erreicht.

Details zu den finanziellen Transaktionen der Übernahme hat Garmin nicht gemacht. Informationen über die weiteren Pläne liegen nicht vor, allerdings dürfte Geos auch weiterhin mit Wearables von allen entsprechend interessierten Anbietern funktionieren.

Garmin könnte den Dienst zwar theoretisch auch in Wearables für die breite Masse einbauen. Das ist aber eher unwahrscheinlich: Viele Rettungsstellen etwa in den Alpen sind schon jetzt durch Wanderer überlastet, die sich zu viel vornehmen und sich dann bei ersten Anzeichen von Erschöpfung mit dem Helikopter zur nächsten Hütte fliegen lassen wollen.

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Vermutlich bleibt Geos der Hardware für sehr ambitionierte Amateure und Profis vorbehalten, zumal der Zugriff auf das IERCC vorher vertraglich eingerichtet werden muss. Die Akquisition könnte Garmin dabei helfen, sich in diesem kleinen und lukrativen Segment einen Vorsprung vor der Konkurrenz zu verschaffen.

Im Sommer 2020 hatte Garmin die Fitnessanalysefirma Firstbeat gekauft. Deren Algorithmen sind weiterhin auch in den Wearables von Anbietern wie Casio zu finden. Garmin hat aber begonnen, einige Module von Firstbeat tiefer etwa in die Fenix-Smartwatches zu integrieren.

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