Wearable: Samsung zeigt erstmals seinen Galaxy Ring

Samsung hat auf seinem Stand auf der Mobilfunkmesse MWC 2024 sein Fitness-Wearable Galaxy Ring präsentiert. Mit dem Ring sollen Nutzer Fitness- und Gesundheitsfunktionen aufzeichnen können, ohne ein Armband oder eine Smartwatch tragen zu müssen.
Samsung hatte den Galaxy Ring erstmals am Rande der Vorstellung der Galaxy-S24-Reihe erwähnt, damals aber keine Bilder veröffentlicht. Auf dem MWC 2024 stellt Samsung den Ring nun auf seinem Stand aus, allerdings hinter Glas - anfassen und ausprobieren können die Messebesucher den Ring nicht. Auch wird darauf hingewiesen, dass sich das Design noch ändern könnte.
Der Ring wird in drei Farben ausgestellt: Silber, Gold und Schwarz. Der Ring hat keine Ausbuchtungen, die Außenseite ist leicht konkav. Auf der Innenseite sind verschiedene Sensoren erkennbar. In seinen Pressemitteilungen gibt Samsung kaum Details zum Galaxy Ring preis, es ist daher unbekannt, welche Sensoren verbaut sein werden. Es gibt lediglich die Information, dass der Ring im Laufe des Jahres 2024 erscheinen soll.
Fähigkeiten sind noch nicht bekannt
Angesichts dessen, was Fitness-Ringe der Konkurrenz können - etwa von Oura -, ist davon auszugehen, dass der Galaxy Ring mindestens die Schritte zählen, die Herzfrequenz messen und den Schlaf aufzeichnen kann. Ob Nutzer mit dem Galaxy Ring auch sportliche Aktivitäten tracken können, ist nicht bekannt.



The Verge wurde der Ring vorab gezeigt, allerdings durften die Journalisten keine Fotos von dem Gerät machen. Im Gespräch mit Samsung erfuhr The Verge, dass der Galaxy Ring Schlaftracking mit Herzfrequenzmessung und Atemüberwachung bieten soll. Außerdem soll Samsungs Partnerschaft mit dem Zyklus-Tracking von Natural Cycles auf den Galaxy Ring ausgeweitet werden.
Begleitend zum Galaxy Ring will Samsung neue Metriken in Galaxy Health einführen, die Nutzern einen besseren Überblick bieten sollen. Der My Vitality Score soll Daten aus dem Schlaftracking, den Aktivitäten, der Herzschlagvarianz und dem Ruhepuls kombinieren. Außerdem soll es sogenannte Booster Cards mit Tipps für den Alltag geben.



