Wearable: Oura Ring 5 wird kleiner und smarter
Mit dem Oura Ring 5 stellt Oura(öffnet im neuen Fenster) eine neue Generation seines Smart Rings vor, die kleiner, leichter und gleichzeitig leistungsfähiger werden soll. Laut Oura fällt der Ring rund 40 Prozent kompakter aus als der Vorgänger. Möglich werden soll das durch eine komplett überarbeitete Sensor-, Akku- und Gehäusearchitektur.
Das Wearable ist laut Hersteller nur noch 2,28 Millimeter dick und 6,09 Millimeter breit. Je nach Größe wiegt er zwischen 2 und 2,69 Gramm. Die Akkulaufzeit gibt Oura mit 6 bis 9 Tagen an.
Im Mittelpunkt stehen vor allem die neue Sensorarchitektur, Live-Aktivitätserfassung, neue Funktionen rund um Frauengesundheit sowie zusätzliche Datenschutzfunktionen. Oura nennt unter anderem flachere Sensordomes, bis zu viermal leistungsstärkere LEDs und zwölf präzisere Signalwege für konsistentere Messwerte. Dadurch sollen unter anderem Herzfrequenz, Schlaf und Trainingsdaten genauer erfasst werden.
Neu ist außerdem eine Live-Aktivitätserfassung. Nutzer können Workouts direkt in der Oura-App starten und Tempo, Distanz oder Herzfrequenz in Echtzeit verfolgen. Unterstützt werden unter anderem Laufen, Radfahren und Krafttraining. Zusätzlich lassen sich externe Herzfrequenzsensoren koppeln.
Ebenfalls neu ist eine Ortungsfunktion. Damit sollen sich kompatible Oura-Ringe und Ladecases über die App leichter wiederfinden lassen. Dazu kommt ein separates Charging Case, das laut Oura genug Energie für bis zu fünf vollständige Ladungen liefern soll.
Stark ausgebaut werden zudem die Funktionen rund um Frauengesundheit. Oura integriert unter anderem neue Menopause-Analysen sowie detailliertere Auswertungen für hormonelle Verhütung. Die App soll dabei Veränderungen bei Schlaf, Stimmung oder Belastung besser einordnen können.
Auch beim Datenschutz will Oura nachlegen. Nutzer sollen künftig Gesundheitsdaten aus frei wählbaren Zeiträumen gezielt löschen können, ohne ihr komplettes Konto zurücksetzen zu müssen.
Der Oura Ring 5 kann ab sofort vorbestellt werden und wird ab dem 4. Juni 2026 ausgeliefert. Die Basisvarianten in Schwarz und Silber kosten 430 Euro, Premium-Versionen etwa in Gold oder Deep Rose liegen bei 520 Euro. Zusätzlich verlangt Oura weiterhin ein kostenpflichtiges Abo (6 Euro/Monat oder 70 Euro/ Jahr) für viele Analysefunktionen.
In den USA nennt Oura zusätzlich weitere App- und Gesundheitsfunktionen, darunter KI-Funktionen, das Einbinden von Laborwerten und medizinischen Daten sowie Auswertungen rund um GLP-1-Medikamente wie Wegovy oder Ozempic. Wann oder ob diese Funktionen auch in Deutschland verfügbar werden, ist derzeit unklar.
Nachtrag vom 28. Mai 2026, 18:10 Uhr
Wir haben den Artikel überarbeitet und einige ursprünglich nur für die USA angekündigte Funktionen klarer eingeordnet.