Wearable: Google macht Whoop mit Fitbit Air und KI-Coach Konkurrenz
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Google bringt Ende Mai 2026 unter dem Namen Fitbit Air einen Konkurrenten für Whoop auf den Markt. Das kleine Fitnessarmband besitzt kein Display; es soll rund um die Uhr Gesundheitsdaten erfassen. Im Mittelpunkt stehen Schlafanalyse, Erholung, Herzfrequenzvariabilität (HRV) und KI-gestützte Gesundheitsauswertung.
Parallel dazu startet Google mit Google Health eine neue Plattformstrategie rund um Fitbit, die Pixel Watch und Gesundheitsdaten.
Technisch setzt Fitbit Air auf einen extrem minimalistischen Aufbau. Laut Google wurde das Gerät bewusst für hohen Tragekomfort und permanentes Tracking entwickelt. Das eigentliche Sensormodul wiegt nur 5,2 Gramm, inklusive Armband sind es rund 12 Gramm.
Verbaut sind ein optischer Herzfrequenzsensor, SpO2-Sensoren, Temperaturmessung für Hauttemperaturtrends sowie Beschleunigungs- und Bewegungssensoren. Dagegen gibt es GPS nicht direkt im Tracker: Für Lauf- oder Fahrradstrecken wird das Smartphone genutzt.
Ein besonderer Fokus liegt auf Schlaftracking und Erholung. Neu sind unter anderem die Erkennung von Nickerchen ab 20 Minuten, Smart-Wake-Wecker und überarbeitete Schlafanalysen. Google spricht von neuen Machine-Learning-Modellen, die rund 15 Prozent präziser arbeiten sollen als die bisherigen Algorithmen.
Auch beim Akku orientiert sich Google an Geräten wie Whoop und dem Helio Strap von Amazfit. Bis zu sieben Tage Laufzeit soll Fitbit Air erreichen.
An das teuerste Whoop-Modell (Whoop MG, Abo 400 Euro/Jahr) mit rund zwei Wochen Akkulaufzeit reicht Google damit allerdings nicht heran. Immerhin gibt es Schnellladen: Fünf Minuten sollen bereits für einen weiteren Tag Nutzung genügen.
Auch beim Geschäftsmodell zeigen sich Parallelen zu Whoop. Fitbit Air kostet 100 Euro und enthält drei Monate Google Health Premium. Danach werden 10 Euro pro Monat oder 100 Euro pro Jahr fällig.