• IT-Karriere:
  • Services:

Wearable: Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

Das Spitzenmodell kann auch mit Sonnenlicht aufgeladen werden, einige Exemplare erhalten teils deutlich größere Displays als die aktuell verfügbaren Modelle - das sind die wichtigsten Neuheiten der Sportuhrenserie Fenix 6 von Garmin.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der Garmin Fenix 6X Pro Solar
Artwork der Garmin Fenix 6X Pro Solar (Bild: Garmin)

Bis zu 24 Tage am Stück im Smartwatch-Modus soll die Garmin Fenix 6X Solar laufen und dabei unter anderem kontinuierlich Schritte zählen und die Herzfrequenz des Nutzers messen können. Der Trick: Die Energie für drei Tage stammt von Solarzellen, die offenbar unterhalb des Displays eingebaut sind - das gleichgroße Modell ohne Sonnenstrom kommt auf 21 Tage.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen, Frankfurt am Main, München, Wien (Österreich)
  2. Kreis Segeberg, Kreis Segeberg

Ganz neu ist der Einsatz von Solarzellen in modernen Wearables nicht: Im Januar 2019 hatte das Unternehmen Matrix Industries seine GPS-Sportuhr Powerwatch 2 vorgestellt, die mit Sonnenstrom und der Energieerzeugung durch Körperwärme sogar ganz ohne klassisches Ladekabel auskommen soll.

Die Garmin Fenix 6 kommt ebenso wie die Vorgängermodelle in drei Größen auf den Markt, nämlich mit Durchmessern von 42, 47 und 51 Millimetern - Solarstrom wird vorerst nur die mit rund 950 Euro teuerste Version mit dem 51er-Durchmesser bieten (mit Titanband rund 1.100 Euro).

Die kleine Fenix 6S behält das bereits aus dem Vorgänger bekannte Display mit einer Größe von 1,2 Zoll (240 x 240 Pixel). Die 47-Millimeter-Variante Garmin 6 bekommt mit 1,3 Zoll Durchmesser (260 x 260 Pixel) aber einen etwas größeren Bildschirm als der Vorgänger. Bei der Fenix 6X soll statt 1,2 Zoll nun sogar ein Display mit einem Durchmesser von 1,4 Zoll (280 x 280 Pixel) zum Einsatz kommen.

  • Artwork der Garmin Fenix 6S (42 mm) (Bild: Garmin)
  • Artwork der Garmin Fenix 6S (42 mm) (Bild: Garmin)
  • Artwork der Garmin Fenix 6 (47 mm) (Bild: Garmin)
  • Artwork der Garmin Fenix 6 (47 mm) (Bild: Garmin)
  • Artwork der Garmin Fenix 6X (51 mm) (Bild: Garmin)
  • Artwork der Garmin Fenix 6X (51 mm) (Bild: Garmin)
Artwork der Garmin Fenix 6S (42 mm) (Bild: Garmin)

Vermutlich die wichtigste Änderung im Inneren: Statt des jahrelang bewährten GPS-Moduls von Mediatek kommt ein neuer Chip von Sony zum Einsatz. Der hat den Vorteil, dass er eine wesentlich niedrigere Leistungsaufnahme hat, entsprechend länger sollen die Uhren etwa beim Wandern oder Radfahren die Route aufzeichnen können. Garmin verbaut das Sony-Modul bereits in der seit Mitte 2019 erhältlichen Forerunner-Serie, dort liefert es auch ohne Glonass und Galileo inzwischen sehr präzise Positionsdaten - einige andere Hersteller, die den Chip ebenfalls verwenden, kriegen das nicht so gut hin.

Entsprechend sollen sich die Laufzeiten etwa bei der Fenix 6 vor allem im GPS-Modus verbessern. Das 47 mm große Modell soll ohne Musik bis zu 36 Stunden schaffen, beim Vorgänger Fenix 5 Plus sind es laut Hersteller lediglich 18 Stunden. Im Smartwatch-Modus verbessert sich die 6 gegenüber der 5 Plus nur minimal - 14 Tage, statt 12 Tage.

Die neue Fenix-Linie erhält alle Funktionen, die Garmin bereits in einigen neueren Sportuhren anbietet, etwa die Body Battery zur Schätzung der allgemeinen Leistungsreserven des Nutzers. Unterstützung zum Anlegen eines einfachen EKGs wie bei der Apple Watch gibt es nicht. Alle drei Versionen bauen gegenüber den Vorgängern etwas weniger hoch, besonders spürbar ist das bei der großen 6X - die gegenüber der 5X Plus fast drei Millimeter auf einigermaßen manschettenkompatible 14,9 mm verliert.

Von allen drei Modellen gibt es mehrere Varianten. Wie schon von früheren Versionen bekannt, soll es also Ausgaben mit Gorilla-Glass oder mit Safirglas geben sowie mit und ohne Unterstützung für WLAN und für Musik. Die günstigste Version der Fenix 6 kostet rund 700 Euro. Die Uhren sind ab sofort im Handel erhältlich.

Nachtrag vom 29. August 2019, 14:11 Uhr

Garmin hat die Wearables offiziell angekündigt. Wir haben die Meldung entsprechend aktualisiert - vor allem im Hinblick auf die Preisangaben und den Erscheinungstermin.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Anonymer Nutzer 30. Aug 2019

Entschuldigung dann sind sie zu blöd Werbung zu machen. Ja genau

gublgubl 30. Aug 2019

Soweit ich sehen kann ist der groesste Unterschied zum Vorgaengermodell nur die Solar...

sattlt 27. Aug 2019

Garmin und Ihre Werbeversprechen klaffen das eine oder andere mal doch weit auseinander...

cubi 27. Aug 2019

war eigentlich nie uhrenträger, aber hab seit ein paar wochen eine forerunner 45 und bin...


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Film: Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
Film
Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten

Drachen löschen die Menschheit fast aus, Aliens löschen die Menschheit fast aus, Monster löschen die Menschheit fast aus: Das Jahr 2020 ist in Spielfilmen nicht gerade heiter.
Von Peter Osteried

  1. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  2. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?
  3. Gemini Man Überflüssiges Klonexperiment

    •  /