• IT-Karriere:
  • Services:

Wearable: Fitbit macht die Ionic etwas smarter

Apps von Fluglinien und zur Ansteuerung der Wohnzimmerbeleuchtung, dazu smarte neue Zifferblätter: Fitbit hat den App Store seiner Sportuhr Ionic freigeschaltet und sie damit ein bisschen mehr zur Konkurrenz für die Apple Watch gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf der Fitbit Ionic laufen nun mehr Apps von anderen Firmen.
Auf der Fitbit Ionic laufen nun mehr Apps von anderen Firmen. (Bild: Fitbit)

Mit einem Update der Firmware hat Fitbit seine bislang vor allem für Sportler interessante Ionic (Test auf Golem.de) etwas mehr zur Smartwatch mit Anwendungen für den Alltag gemacht. Vor allem gibt es nun über die Fitbit App Gallery den schon früher angekündigten Zugriff auf eine ganze Reihe von Apps von Drittentwicklern, wie Fitbit unter anderem in seinem Blog schreibt. Philips etwa hat eine Anwendung veröffentlicht, mit der sich über die Ionic die Einstellungen des Hue-Lights-Beleuchtungssystems verändern lassen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Aschaffenburg
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Von Yelp gibt es eine App, mit der man zum Beispiel nach Restaurants in der Nähe suchen und sich die Dauer des Fußwegs bis dorthin anzeigen lassen kann. Eine Kartenfunktion bietet die Ionic allerdings nicht. United Airlines will bis Ende 2017 eine App mit Smartfunktionen veröffentlichen, British Airways will im Januar 2018 nachziehen. Weitere Anbieter sind Uber, Lyft, Tripadvisor und die New York Times. Viele der Anwendungen sollen erst in den nächsten Wochen erscheinen und dann immer in den Märkten verfügbar sein, in denen die Firmen aktiv sind.

Mit der neuen Version des hauseigenen Betriebssystems Fitbit OS hat das Unternehmen außerdem eine Reihe neuer Zifferblätter und von unabhängigen Entwicklern programmierte Apps mit Zusatznutzen veröffentlicht. So gibt es eine Anwendung, mit der Nutzer sich daran erinnern lassen können, wann sie das letzte Mal ihre Medikamente eingenommen haben, oder mit der sie die Trinkgeldsumme in Gaststätten berechnen können.

Nach Angaben von Fitbit haben sich in den vergangenen Monaten mehr als 5.000 Entwickler für den Zugang zum SDK registriert, das derzeit in einer Public Beta ohne größere Schranken für Interessierte bereitsteht. Die Firma hat außerdem angekündigt, den Entwicklern mit einem Angebot namens Fitbit Labs dabei zu helfen, ihre Apps schneller zu entwickeln und zu veröffentlichen, und sie etwa bei der Datenanalyse oder generell bei experimentellen Anwendungen zu unterstützen. Langfristig will Fitbit weitere Wearables veröffentlichen, auf denen die Apps verwendet werden können. In Europa sollen Nutzer ab 2018 außerdem den Musikstreamingdienst Deezer direkt mit der Ionic verwenden.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Ionic langfristig im Markt behaupten kann und wie viele spannende Anwendungen für sie erscheinen. Gegenüber der aktuellen Apple Watch hat das Wearable den Nachteil, dass es im Alltag stark vom per Bluetooth gekoppelten Smartphone abhängig ist. Im Test hatte es bei uns schon mal ein oder zwei Minuten gedauert, bis ein neues Zifferblatt auf die Uhr übertragen war.

Der große Vorteil der Ionic ist der Akku, der laut Hersteller bis zu fünf Tage durchhält, was wir im Test - abhängig vor allem von der Verwendung des GPS-Moduls - mehr oder weniger bestätigt fanden und was deutlich länger als bei der Apple Watch ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 399€
  2. (u. a. We Are The Dwarves für 0,75€, Dark Souls: Remastered für 13,99€, Anno 2205 Ultimate...
  3. (u. a. Black+Decker Akku-Schlagbohrschrauber BDCHD18KBST, 18Volt für 99,90€, Hazet...

Anonymer Nutzer 06. Dez 2017

Sieht aus wie HTML, CSS, und Javascript https://dev.fitbit.com/

FW 06. Dez 2017

Richtig. Schade um die Pebble. Ich glaube die Timeline 2 wäre richtig gut geworden.


Folgen Sie uns
       


Macbook Air (2020) - Test

Endlich streicht Apple die fehlerhafte Butterfly auch beim Macbook Air. Im Test sind allerdings einige andere Mängel noch vorhanden.

Macbook Air (2020) - Test Video aufrufen
Minecraft Dungeons im Test: Diablo im Quadrat
Minecraft Dungeons im Test
Diablo im Quadrat

Minecraft Dungeons sieht aus wie ein Re-Skin von Diablo, ist viel einfacher aufgebaut - und fesselt uns trotzdem an den Bildschirm.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Mojang Studios Mehr als 200 Millionen Einheiten von Minecraft verkauft
  2. Minecraft RTX im Test Klötzchen klotzen mit Pathtracing
  3. Raytracing Beta von Minecraft RTX startet am 16. April

Big Blue Button: Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen
Big Blue Button
Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen

Ein Verein aus dem Umfeld des CCC zeigt in Berlin, wie sich Schulen mit Open Source digitalisieren lassen. Schüler, Eltern und Lehrer sind begeistert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Mint-Allianz Wir bleiben schlau! Wir bleiben unwissend!
  2. Programmieren lernen Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

DSGVO: Nicht weniger als Staatsversagen
DSGVO
Nicht weniger als Staatsversagen

Unterfinanziert und wirkungslos - so zeigen sich die europäischen Datenschutzbehörden nach zwei Jahren DSGVO gegenüber Konzernen wie Google und Facebook.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschutzverstöße EuGH soll über Verbandsklagerecht entscheiden
  2. DSGVO Proton vergisst Git-Zugang auf Datenschutzwebseite
  3. DSGVO Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben

    •  /