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Wearable-Computer: Intel baut Edison vor Marktstart um

Intels Minicomputer Edison mit Quark-Kernen wird vor seinem Erscheinen noch etwas aufgewertet. Vor allem neue Sensoren sollen für mehr Anbindung an Wearable-Geräte sorgen, dafür wird die Platine minimal größer.

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Das bisherige Edison-System ist so groß wie eine SD-Speicherkarte.
Das bisherige Edison-System ist so groß wie eine SD-Speicherkarte. (Bild: Intel)

Der auf der CES vorgestellte Minicomputer Edison erfährt sein erstes Update, noch bevor er überhaupt verkauft ist. Dies sagte Intel-Vize Mike Bell im Gespräch mit Computerworld. Erste Rückmeldungen von Entwicklern, so Bell weiter, hätten ergeben, dass diese sich mehr Anschlussmöglichkeiten für Sensoren wünschen.

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Dazu wird auf der Platine, die bisher in etwa die Größe einer SD-Karte besitzt, ein zusätzlicher Baustein untergebracht. Dieser Chip dient als Sensor-Hub für Module zur Datenerfassung, die nicht auf dem Edison selbst untergebracht sind. Der Hub soll dabei auch die Energieverwaltung der Sensoren steuern. Dadurch steigt die Kantenlänge von Edison an jeder Seite um etwa einen Millimeter. Bilder des neuen Edison gibt es noch nicht, Intel will ihn auf dem IDF China zeigen, das vom 2. bis 3. April 2014 stattfindet.

Die überarbeitete Version von Edison soll in den USA im Sommer des Jahres 2014 auf den Markt kommen. Was das Gerät kostet, ist noch nicht bekannt. Es basiert wie das von Golem.de schon getestete Galileo auf dem Quark-SoC, das mit zwei x86-Kernen in 22-Nanometer-Technik hergestellt wird.

Während Galileo im Format von Arduino-Geräten eher eine Art Testvehikel für Software und die Anbindung von Standardkomponenten darstellt, ist Edison ein viel kompakteres Embedded-Gerät. Intel sieht es als Basis für erste kommerziell vertriebene Wearable-Geräte an, die aber bisher noch nicht die Kompaktheit von Smartwatches oder Fitnessarmbändern erreichen können.

Gedacht ist vielmehr daran, Edison in Dinge zu integrieren, welche der Mensch ohnehin schon am oder nahe am Körper trägt. Intel nennt dafür bisher unter anderem Helme für verschiedene Sportarten, entwarf auf der CES aber auch das Konzept eines Babyspielzeugs, das den Gesundheitszustand des Kleinkindes überwachen soll.



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