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Verfügbarkeit und Fazit

Unter anderem durch erfolgreich absolvierte Missionen bekommen wir Punkte, mit denen wir unsere Fertigkeiten verbessern können. So lässt sich die maximale Gesundheit steigern oder unsere Fausthiebe richten mehr Schaden an. In den auffällig gut gemachten Menüs finden sich noch mehr Möglichkeiten, um uns das Leben etwas zu erleichtern: Wir können allerlei Gegenstände herstellen, mit denen wir unsere Skills kurzfristig optimieren können. Übrigens wirken die Menüs auffallend durchdacht und schön gestaltet.

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Es gibt noch eine kleine Besonderheit in We Happy Few: Den Schwierigkeitsgrad können wir deutlich weitgehender als sonst üblich unseren Wünschen anpassen. Wir können mit Permadeath spielen, so dass wir bei einem virtuellen Tod ganz von vorne beginnen müssen. Weitere Optionen gibt es bei der Nahrung und dem Schlaf, den wir benötigen, sowie separat davon bei den Anforderungen der Kämpfe.

  • Doof gelaufen - zwei Gangster wollen an unser Eigentum. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Der Zweite Weltkrieg spielt in We Happy Few eine größere Rolle. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem selbstgebastelten Dietrich öffnen wir ein Schloss. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Im Herstellungsmenü können wir allerlei seltsame Gegenstände produzieren. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Immer wieder sehen wir schwarzweiße Rückblenden. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Schlafen regeneriert Gesundheit und andere Werte. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit den meisten NPCs können wir uns nicht richtig unterhalten. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Den Schwierigkeitsgrad können wir ganz, ganz genau festlegen. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Schön-trauriges Abendmahl... (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü der PC-Version. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)
Mit den meisten NPCs können wir uns nicht richtig unterhalten. (Bild: Compulsion Games/Screenshot: Golem.de)

Die Grafik auf Basis der Unreal Engine 4 wirkt sehr durchwachsen. Es gibt hübsche Wälder und schöne Gebäude, außerdem sind einige Zwischensequenzen grandios aufbereitet. Andere wirken dagegen wie simple Skripts und viele Texturen sehen matschig aus. Auch bei den Animationen und den Licht- und Schatteneffekten kann das Programm über weite Strecken nicht mit anderen aktuellen Titeln mithalten - auch wenn es zwischendurch immer wieder sehenswerte Abschnitte gibt.

We Happy Few ist ab dem 10. August 2018 zum Preis von rund 70 Euro für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 erhältlich. Das Spiel ist aufwendig vertont, die Sprachausgabe klingt allerdings sehr umgangssprachlich-britisch und ist entsprechend schwierig zu verstehen; wer mag, kann deutsche Untertitel aktivieren.

Einen Multiplayermodus oder Mikrotransaktionen gibt es nicht. Über den Season Pass soll es drei weitere Einzelspieler-Erweiterungen geben sowie einen anpassbaren Survivalmodus - das bedeutet nach unserem aktuellen Wissensstand, dass man die Größe und Gefahrendichte der prozedural generierten Umgebungen verändern kann. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahre erhalten.

Fazit

Man muss keine Drogen einwerfen, um mit We Happy Few relativ viel Spaß zu haben. Mit seinen vielen Anspielungen auf die echte Welt und die Historie bietet das Programm intelligente Action. Es ist interessant, hinter die Geheimnisse von Wellington Wells zu kommen und herauszufinden, was ohne bunte Pillen vor sich geht.

Allerdings sollten sich Spieler darüber im Klaren sein, dass man den verschlungenen Entstehungsprozess des Programms stellenweise spürt. Die Handlung ist längst nicht so hochglanzpoliert wie ein Bioshock, aber auch einige Sandbox-Elemente wirken nur halb ausgereift. In der Praxis heißt das, dass man relativ viel Zeit mit der Suche nach Gegenständen, Extras und Aufgaben verbringen kann - das ist oft, aber eben nicht immer unterhaltsam.

Richtig Spaß hat uns We Happy Few vor allem dann gemacht, wenn wir schleichen oder anderweitig mit Tricks vorgehen konnten. Die Menüs und sonstigen interaktiven Elemente des Spiels sind teils so gut aufbereitet und gestaltet, dass sie durchaus als Vorbild für andere Titel dienen können. Die Kämpfe dagegen sind manchmal seltsam hektisch - ein ganz großes Problem ist das aber nicht.

Unterm Strich ist We Happy Few ein gelungenes Programm, mit dem sich leidenschaftliche Gamer durchaus beschäftigen sollten, weil es Spieltiefe mit ungewöhnlichen Ideen verbindet. Wer einfach nur ein paar Stunden unkomplizierte Beschäftigung sucht, wirft besser gleich nach dem Start die Freude-Pille ein.

 We Happy Few im Test: Freude oder Abspann nach drei Minuten
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Xander 13. Aug 2018

PC-Spiele sind ja auch seit wer weiß wie vielen Jahren nicht teurer geworden, wenn man...

nixalsverdrussbit 12. Aug 2018

Für mich ähnlich bahnbrechend wie Half Life. Was gibt es eigentlich aktuell, das es wert...


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