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WD Green SN350: Grüne NVMe-SSD ist günstig

Mit der WD Green SN350 bringt Western Digital eine NVMe-SSD in den Handel, die bisherige Sata-Modelle überflüssig machen soll.
/ Marc Sauter
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WD Green SN350 (Bild: Western Digital)
WD Green SN350 Bild: Western Digital

Western Digital hat die WD Green SN350(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt, eine aus drei Modellen bestehende Reihe von NVMe-SSDs. Die sind verglichen zu anderen M.2-Kärtchen des Herstellers besonders günstig, allerdings bei Kapazität und Geschwindigkeit eingeschränkt.

Die WD Green SN350 werden noch unter den klar teureren WD Blue SN550 (Test) positioniert, die WD Black SN850 sind preislich und von der Performance her ohnehin eine komplett andere Liga. Alle drei WD Green SN350 gibt es einzig in M.2-2280-Bauweise, nicht aber als kürzere Kärtchen.

Für die WD Blue SN550 setzte Western Digital auf einen selbst entwickelten SSD-Controller der Sandisk-Tochter sowie BiCS4-Flash-Speicher vom Partner Kioxia und verzichtete auf einen DRAM-Puffer. Bei den WD Green SN350 ist dieser den Renderings zufolge vorhanden, zum Controller und zum Flash-Speicher macht Western Digital abseits von PCIe Gen3 x4 keine Angaben.

QLC-Speicher wahrscheinlich

Als Kapazitäten gibt es 240 GByte, 480 GByte und 960 GByte. Das könnte auf günstigen NAND mit vier Bit pro Zelle (QLC) hinweisen, was zu einer günstigen SSD passen würde. Laut Western Digital (PDF(öffnet im neuen Fenster)) erreicht das größte Modell sequenzielle Transferraten von bis zu 2,4 GByte/s lesend und schreibend von bis zu 1,9 GByte/s. Die beiden kleineren SSDs brechen schreibend auf bis zu 1,65 GByte/s und 900 MByte/s ein.

Die Haltbarkeit der WD Green SN350 liegt drastisch unter jener der WD Blue SN550, was ebenfalls QLC-Speicher nahelegt: Die 960-GByte-Variante der WD Green SN350 soll nur 80 TByte an garantiertem Schreibvolumen (TBW) erreichen, die WD Blue SN550 mit 1 TByte hingegen ist für gleich 600 TByte ausgelegt.

Preislich unterscheiden sich Green und Blue deutlich, vor allem bei größeren Kapazitäten: Bei 240/250 GByte sind es 44 statt 55 US-Dollar, bei 480/500 GByte rund 55 zu 70 US-Dollar und bei 960 GByte, respektive 1 TByte, dann 100 zu 130 US-Dollar.


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