Fazit

Mit der Preisempfehlung von 299 Euro, welche die Händler derzeit auch verlangen, wäre die WD Black² noch vor einem Jahr attraktiv gewesen - inzwischen sind die Preise für SSDs und Festplatten aber deutlich gefallen. Wer Platz für zwei Laufwerke hat, auch durch einen mSATA-Slot, bekommt aber nun schon schnellere 120-GByte-SSDs wie Samsungs 840 Evo unter 90 Euro, und eine 1-TByte-Festplatte kostet ab 60 Euro. Die gleiche Kapazität gibt es also für weniger als die Hälfte des Preises, den Western Digital verlangt - oder eine 500-GByte-SSD zum gleichen Preis wie das neue Hybridlaufwerk.

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Dennoch ist die Kombination aus ausreichend großer SSD und Festplatte in nur einem 9,5 Millimeter dicken Gehäuse noch immer konkurrenzlos. Für Notebooks oder sehr kompakte HTPCs, die nur einen solchen Einbauschacht bieten, kann die WD Black² ein interessantes, aber teures Upgrade sein. In Desktop-PCs ist eine SSD in Verbindung mit einer 3,5-Zoll-Festplatte wesentlich günstiger.

Das gilt jedoch bisher nur für Windows-Geräte. Linux und Mac OS unterstützt WD vorerst nicht. Zum Einrichten ist eine Windows-Software nötig, danach kommt das Laufwerk aber ohne proprietäre Treiber aus. An die Partitionen, die von dem WD-Tool erzeugt werden, kommt man auch mit einem anderen Betriebssystem und Imaging-Software heran, hüten sollte man sich aber davor, Backups wieder zurückzuspielen und dabei die Partitionierung zu ändern.

Neben dem Preis sollte WD auch die mitgelieferte Software überdenken. Zwar ist nur ein weiterer Schritt nötig, als wenn man ein neues Laufwerk mit den Bordmitteln von Windows nutzbar machen müsste. Aber wenn schon ein Tool gebraucht wird, dann könnte es dem Anwender auch das Hantieren mit der Datenträgerverwaltung ersparen.

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 SSD und HDD beim Tempo nur Durchschnitt, aber ohne proprietäre Treiber
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schueppi 02. Dez 2013

Ich hab in einem meiner Notebooks eine 20GB Platte drin. (Cacheplatte aus einem HP) - Für...

spyro2000 29. Nov 2013

Eine HDD mit 64 GB Flashpuffer aufwärts hätte ich sofort gekauft aber diesem Teil...

Ach 29. Nov 2013

Ich muss nicht lange nachdenken um mir Szenarien auszudenken, in denen sich eine...

barforbarfoo 28. Nov 2013

Mit LVM wäre das auch unter Linux nutzbar, die Lösung bleibt aber unschön.



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