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Zwei Laufwerke, aber nur ein SATA-Gerät

Die WD Black² ist im besten Sinne ein zusammengeklebtes Gerät, wie bei Techreport an einem demontierten Exemplar zu sehen ist. Die Basis bildet eine 7 Millimeter dicke Festplatte der Serie WD-Blue. Daher rotieren auch in der WD Black² die Magnetscheiben nicht wie in der Black-Serie zu erwarten wäre mit 7.200 U/Min., sondern wie bei den Blue-Festplatten nur mit 5.200 U/Min. Durch die hohe Datendichte mit 500 GByte pro Scheibe ergeben sich dennoch Transferraten über 100 MByte/s.

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Auf der Festplatte befindet sich das SSD-Modul, dessen Leiterbahnen auf der Oberseite des montierten Laufwerks deutlich durch den Lack schimmern. Nur in diesem Teil befindet sich die Elektronik der SSD, bestehend aus dem Controller JMF667H von JMicron und zwei Flash-Bausteinen; vermutlich stammen sie von IM Flash, einer Kooperation von Intel und Micron. WD macht nur die Angaben, dass es sich um Bausteine der 20-Nanometer-Klasse mit MLC-Architektur handelt. Die SSD ist in ihrem Elektronikbereich mit drei Schrauben an der Festplatte befestigt, der vordere unbestückte Teil ist am Rahmen mit der HDD verklebt.

  • Core i7-3770K auf Asus P8Z77-V Pro, Intel-RST-Treiber, Windows 7 64 Bit
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  • Ubuntu, hier in der Desinfect-Distribution, erkennt die von Windows erzeugten Partitionen.
  • Windows erkennt die Black² am USB-Adapter sofort.
  • Die WD-Version von True Image mag keine älteren Versionen.
  • Nur mit WD-Laufwerk startet die WD-Version von True Image.
  • Das Installationsprogramm nach Aktivieren des HDD-Teils.
  • Auch Aida erkennt nur ein Sata-Gerät.
  • Keine proprietären Treiber, sondern die von Windows und Intels RST-Software für den Sata-Controller.
  • WDs Installationsprogramm nach getaner Arbeit.
  • Löscht man die Partitionen, erscheinen die Kapazitäten von HDD und SSD wie ein Laufwerk.
  • Datenträgerverwaltung nach Freischaltung des HDD-Teils: 2 Partitionen auf einem Laufwerk.
  • Auch Intels RST-Tool sieht nur ein Laufwerk.
  • SSD- und HDD-Teil sind in HDtach klar in der Kurve klar sichtbar.
  • WDs Installationsprogramm nach dem Start. (Screenshots: Golem.de)
  • Die WD Black², der SSD-Teil steckt unter den Leiterbahnen oben.
Die WD Black², der SSD-Teil steckt unter den Leiterbahnen oben.

Verbindung halten die beiden Module über den SATA-Multiplexer 88SM9642 von Marvell. Durch solche Bausteine können mehrere SATA-Geräte über einen Port angesteuert werden, sie lassen sich aber auch so konfigurieren, dass die Laufwerke wie eines erscheinen - genau das hat Western Digital offenbar auch getan. Bestätigen wollte das Unternehmen das bisher aber noch nicht.

Die Bridge-Lösung des Marvell-Chips führt dazu, dass ein Betriebssystem nach vollständiger Installation des Laufwerks die WD Black² sowohl für den SSD- als auch den HDD-Teil als einen Massenspeicher sieht. Die ersten 120 GByte der Kapazität sind dabei der schnelle SSD-Speicher, Testprogramme wie HDtach zeigen das auch deutlich: Das Tempo fällt nach dieser Grenze auf gut 110 MByte/s, nach den ersten 400 GByte des HDD-Teils dann weiter und am Ende auf unter 60 MByte/s - ein typischer Verlauf für eine 2,5-Zoll-Festplatte mit 5.200 U/Min.

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  • Ubuntu, hier in der Desinfect-Distribution, erkennt die von Windows erzeugten Partitionen.
  • Windows erkennt die Black² am USB-Adapter sofort.
  • Die WD-Version von True Image mag keine älteren Versionen.
  • Nur mit WD-Laufwerk startet die WD-Version von True Image.
  • Das Installationsprogramm nach Aktivieren des HDD-Teils.
  • Auch Aida erkennt nur ein Sata-Gerät.
  • Keine proprietären Treiber, sondern die von Windows und Intels RST-Software für den Sata-Controller.
  • WDs Installationsprogramm nach getaner Arbeit.
  • Löscht man die Partitionen, erscheinen die Kapazitäten von HDD und SSD wie ein Laufwerk.
  • Datenträgerverwaltung nach Freischaltung des HDD-Teils: 2 Partitionen auf einem Laufwerk.
  • Auch Intels RST-Tool sieht nur ein Laufwerk.
  • SSD- und HDD-Teil sind in HDtach klar in der Kurve klar sichtbar.
  • WDs Installationsprogramm nach dem Start. (Screenshots: Golem.de)
  • Die WD Black², der SSD-Teil steckt unter den Leiterbahnen oben.
SSD- und HDD-Teil sind in HDtach klar in der Kurve klar sichtbar.

WD empfiehlt das Laufwerk bisher ausdrücklich nur für Windows und rät zu einer Neuinstallation des Betriebssystems, was Golem.de nicht ausprobiert hat: Wenn es sich schon um ein Upgrade für Notebooks handelt, wofür auch der mitgelieferte USB-3.0-Adapter spricht, muss sich eine bestehende Installation auch umziehen lassen. Gegen eine Neuinstallation spricht aber technisch nichts, denn nach dem Anschluss an einen SATA-Port sehen sowohl PC-Firmware (Bios oder UEFI) als auch Windows den SSD-Teil wie jedes andere Laufwerk auch. Den Trim-Befehl, den Windows seit Version 7 automatisch ausführt, unterstützt die WD Black² zur Schonung der Flash-Zellen.

 WD Black² im Test: Die Quadratur des PreisesKein Gefrickel, nur ein Zusatzschritt 
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schueppi 02. Dez 2013

Ich hab in einem meiner Notebooks eine 20GB Platte drin. (Cacheplatte aus einem HP) - Für...

spyro2000 29. Nov 2013

Eine HDD mit 64 GB Flashpuffer aufwärts hätte ich sofort gekauft aber diesem Teil...

Ach 29. Nov 2013

Ich muss nicht lange nachdenken um mir Szenarien auszudenken, in denen sich eine...

barforbarfoo 28. Nov 2013

Mit LVM wäre das auch unter Linux nutzbar, die Lösung bleibt aber unschön.

tibrob 28. Nov 2013

Oder aktuell bei Amazon eine 960 GB für 379 ¤ .... ist zwar preislich interessant, aber...


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