Waymo: Robotaxis sollen 2018 in kommerziellen Betrieb gehen

Der US-Bundesstaat Arizona hat Waymo eine Genehmigung erteilt, Robotertaxis auf den Straßen fahren zu lassen. Ein gut ausgebautes Straßennetz, gutes Wetter und eine freizügige Regulierung machen es möglich.

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Selbstfahrender Chrysler Pacifica von Waymo
Selbstfahrender Chrysler Pacifica von Waymo (Bild: FCA)

Der zum Konzern Alphabet gehörende Fahrdienst Waymo testet in vielen US-Städten seine autonomen Fahrzeuge und hat nun erstmals eine reguläre Betriebserlaubnis für einen Taxidienst erhalten. Diese Genehmigung wurde von den Behörden des Bundesstaats Arizona erteilt. Waymo beantragte sie am 12. Januar 2018.

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Waymo hatte bereits ein Pilotprogramm durchgeführt, mit dem Menschen in den selbstfahrenden Autos fahren können. Zunächst fuhr noch ein Mitarbeiter mit, der notfalls eingreifen konnte. Seit November 2017 operieren die Fahrzeuge im Testbetrieb fahrerlos. Die Fahrten sind derzeit kostenlos, doch die Genehmigung gestattet Waymo, künftig Geld dafür zu nehmen. Damit bestätigt sich, dass das Unternehmen als Konkurrent zu Uber auftreten wird. Uber arbeitet ebenfalls an autonom fahrenden Taxis.

Waymo verklagte Uber vor einem Jahr. Alphabets Tochterunternehmen für autonomes Fahren warf Uber vor, unerlaubt Technik von Waymo zu nutzen. Dabei ging es um Laserscanner, die auf dem Dach der Autos montiert sind und die Umwelt erkennen. Anfang Februar 2018 einigte sich Uber außergerichtlich mit Waymo.

"Während wir weiterhin unsere Fahrzeugflotte im Großraum Phoenix testen, unternehmen wir alle notwendigen Schritte, um unseren kommerziellen Service in diesem Jahr zu starten", sagte ein Waymo-Sprecher Ars Technica.

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Waymo setzt den Minivan Chrysler Pacifica in einer Hybridversion ein und kooperiert mit Avis, die die Wartung der Flotte übernehmen.

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