Waymo Driver 6: Waymo stellt neue Technologiegeneration vor
Waymo hat seine neue Technologiegeneration für autonom fahrende Taxis vorgestellt. Der Waymo Driver der sechsten Generation(öffnet im neuen Fenster) soll die Qualität der Verkehrsüberwachung verbessern, gleichzeitig aber auch preiswerter als die bisherige Lösung sein.
Waymo konnte beispielsweise die Anzahl der Kameras von 29 auf 16 reduzieren. Möglich wird das durch eine Erhöhung der Auflösung: Die neuen Sensoren haben 17 Megapixel. Ergänzt werden die Kamerabilder durch Lidar und Radar – anders als etwa bei Tesla, das nur auf optische Bilder setzt.
Die Lidar- und Radarmodule ermöglichen vor allem bei schlechter Sicht, also etwa nachts oder bei Regen und Schnee, dass Informationen erfasst werden können. Das Lidar-Modul der sechsten Generation ist Waymo zufolge kostengünstiger als zuvor und soll den Kamerbildern Entfernungsangaben liefern.
Radar ebenfalls günstiger
Das Radar soll mehr Daten als zuvor erfassen und ebenfalls günstiger sein. Neue Algorithmen sollen vor allem die Leistung bei Regen und Schnee verbessern. Komplettiert werden die Sensoren durch Mikrophone, die wichtige Geräusche während der Fahrt erfassen und erkennen.
Vor allem die besseren Leistungen bei Schnee und Regen dürfte angesichts von Waymos Expansionsplänen wichtig sein: 2026 will das Unternehmen in weiteren 20 Städten an den Start gehen – auch außerhalb der USA, unter anderem in London und Tokyo.
Anstelle der bisher verwendeten Jaguar i-Pace wird künftig unter anderem der Minibus Ojai zum Einsatz kommen. Bei diesem handelt es sich eigentlich um einen Elektrobus des chinesischen Herstellers Zeekr. Der Waymo Driver der sechsten Generation soll sich aber an verschiedenste Automodelle anpassen lassen.
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