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Kristian Høgsberg zeigt Remote-Fenster unter Weston.
Kristian Høgsberg zeigt Remote-Fenster unter Weston. (Bild: Youtube)

Wayland: Wayland und Weston 1.0 erschienen

Kristian Høgsberg zeigt Remote-Fenster unter Weston.
Kristian Høgsberg zeigt Remote-Fenster unter Weston. (Bild: Youtube)

Der designierte X-Server-Nachfolger Wayland 1.0 ist samt Referenz-Compositor Weston erschienen. Ab sofort soll Abwärtskompatibilität gewahrt werden.

Nach vier Jahren Entwicklung ist der Displayserver Wayland in Version 1.0 erschienen, der langfristig als Ersatz für den X.org-X-Server in Linux-Systemen dienen soll. Kommende Versionen von Wayland sollen künftig abwärtskompatibel zur nun veröffentlichten Version sein, das heißt bestehende Schnittstellen "werden weder entfernt noch verändert", wie Projektinitiator Kristian Høgsberg in der Ankündigung schreibt.

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Erst nach einer langen Übergangsphase und nur wenn ein Ersatz vorhanden ist, sollen Schnittstellen entfernt werden können. Der Wayland-Server wird darüber hinaus einem Client nur jene Funktionen bereitstellen, mit denen der Client auch umgehen kann. Die Zahl der Schnittstellen soll jedoch mit der Zeit anwachsen. Zudem können andere Compositor als die Referenz Weston, also etwa Mutter von Gnome oder KWin von KDE, das API eigenständig erweitern.

Nur wenige Änderungen

Neben kleineren Veränderungen und einer Vielzahl an Patches, die Fehler beheben, ändert sich an Wayland im Vergleich zu vorhergehenden Versionen eher wenig. Für Nutzer sollten die Änderungen kaum spürbar sein. Größtenteils haben die Entwickler die Dokumentation ausgebaut.

Im Laufe der kommenden Wochen soll ein erstes Update, Wayland 1.0.1, verfügbar sein, welches aber auch nur dazu dienen soll, die Dokumentation weiter zu vervollständigen. Darüber hinausgehende konkrete Pläne wie einen Zeitplan hat das Team aber noch nicht.

Im Git-Repository von Wayland sind einige Ideen für Funktionen gesammelt, die künftig implementiert werden sollen, dazu zählt zum Beispiel die sogenannte Netzwerktransparenz. Erste Arbeiten daran hat Høgsberg bereits auf der X.org-Developers-Conference vor wenigen Wochen vorgestellt.

Einfach genutzt werden kann Wayland derzeit noch nicht, da keine der großen Distributionen diesen standardmäßig einsetzt. Zudem ist die Unterstützung in GTK+3 für Gnome-Anwendungen nur sehr rudimentär und KDE-Applikationen müssen erst noch auf Qt5 portiert werden. Der Quellcode von Wayland 1.0 und Weston 1.0 steht zum Download bereit, Pakete für einzelne Distributionen sollten demnächst zur Verfügung stehen.


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Anonymer Nutzer 25. Okt 2012

Und warum kaufst du dann von nVidia? Nur nVidia und du sind daran schuld, dass es so...

smurfy 24. Okt 2012

Welche Version von Wine hast du probiert? Also bei mir läuft das ganz gut (Wine v1.5...



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