Neue Lösung mit der Community

Die von Jones als öffentlicher Prototyp erstellte Lösung soll wie erwähnt aber langfristig von allen akzeptiert und genutzt werden können. Damit dies auch wirklich geschieht, möchte Jones nun mit der Community das weitere Vorgehen besprechen, wie und ob die Technik des Prototypen in den existierenden Linux-Stack integriert werden kann.

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Möglich dabei ist etwa, die GBM-Technik inkrementell zu einer Version 2.0 mit neuer API zu erweitern, eine neue Bibliothek auf Grundlage des Prototyps zu erstellen, die GBM ersetzen könnte, oder eine Bibliothek zu erstellen, die in einer kleinen Schicht über GBM selbst sitzt. Ebenso wirft Jones den Vorschlag auf, GBM, beziehungsweise einen neuen Mechanismus der Speicherzuweisung, künftig unabhängig von der Mesa-Bibliothek als eigenständiges Projekt zu erstellen und zu pflegen. Letzteres sei bereits in Diskussionen von anderen angebracht worden, so Jones.

Zusätzlich zu dem von Jones gepflegten Prototypen gibt es auch eine Implementierung der neuen API zu Demozwecken auf Grundlage des Kmscube. Jones bekräftigt darüber hinaus, dass Nvidia gewillt sei, die Umsetzung der neuen Lösung nicht nur in seinem proprietären Treiber umzusetzen, sondern auch in dem freien Nouveau-Treiber, falls hier Änderungen an Kernel- oder Userspace-Code notwendig seien.

Das mag für einige Beobachter vielleicht überraschend erscheinen, da Nvidia den freien Nouveau-Treiber kaum unterstützt. Allerdings nutzt Nvidia ihn selbst zur Unterstützung seiner Tegra-SoCs, die in vielen Embedded-Geräten verwendet werden. Auch hier bietet Nvidia bisher Wayland-Technik für seine Kunden auf Basis der EGLStreams an. Nvidia hat offenbar aber den Plan, hier mittelfristig auf die neue und dann hoffentlich einheitliche Technik zu wechseln.

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 Wayland-Desktop: Nvidia bittet um Mitarbeit an Linux-Speicher-API
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