Wayland: Compositor Weston zeigt ferne Fenster
Der Wayland-Compositor Weston ist mit einigen Anpassungen in der Lage, Fenster ferner Systeme darzustellen. Das demonstrierte Wayland-Initiator und -Hauptentwickler Kristian Høgsberg auf der diesjährigen X.org-Developer-Conference (XDC). Die Patches haben jedoch noch den Status eines Prototyps, wie Høgsberg betont.
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| Video: Remote-Anwendungen unter Weston (ab 1:11:55) |
Die von Høgsberg vorgestellte Lösung sei nur eine von mehreren Möglichkeiten, dies umzusetzen, sagt er. Er benötigt dazu einen lokal und einen in der Ferne laufenden Weston, wobei der eine dem anderen Teile des Bildes über das Netzwerk überträgt.
Die wohl größte Kritik an Wayland beziehungsweise Weston sei eben diese bisher fehlende Netzwerktransparenz, merkt Høgsberg an. Denn unter dem seit langem in Linux-Systemen eingesetzten X11 existiert diese. Es wird wohl aber noch einige Zeit dauern, bis die nun als Machbarkeitsstudie gezeigte Funktion fest in die Wayland-Architektur integriert wird.
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| Video: Zweiter Teil von Høgsbergs Vortrag |
Wayland 1.0 in den nächsten Wochen
Die erste stabile Version 1.0 von Wayland und dem Referenz-Compositor Weston wird Høgsberg zufolge in den nächsten Wochen erscheinen. Der designierte X11-Nachfolger wird damit aber bei weitem noch nicht fertig sein. Die Version markiert lediglich den Punkt, ab dem APIs abwärtskompatibel gehalten werden sollen.
Weitere Details zur XDC 2012, die in Nürnberg stattfand, bietet das Wiki der X.org-Foundation(öffnet im neuen Fenster) .
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