Abo
  • IT-Karriere:

Wave Glider: Roboter schwimmt autonom nach Australien

Der erste der vier Wave Glider, die autonom den Pazifik überqueren, hat sein Ziel Australien erreicht. Der Schwimmroboter hat für die rund 16.700 Kilometer lange Strecke etwas mehr als ein Jahr gebraucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Wave Glider: Stürmen getrotzt, Haie abgewehrt
Wave Glider: Stürmen getrotzt, Haie abgewehrt (Bild: Liquid Robotics)

Zum ersten Mal hat ein Schwimmroboter autonom den Pazifik überquert: Der Wave Glider Papa Mau hat die Ostküste Australiens erreicht. Er brauchte für die Strecke, die er in zwei Etappen zurückgelegt hat, etwas mehr als ein Jahr.

Inhalt:
  1. Wave Glider: Roboter schwimmt autonom nach Australien
  2. Antrieb Welle

Pacific Crossing (PacX) heißt das Projekt, das US-Unternehmen Liquid Robotics 2011 initiiert hatte: Vier Roboter vom Typ Wave Glider starteten am 17. November 2011 in San Francisco Richtung Westen. Zuerst ging es nach Hawaii, wo sie im März 2012 eintrafen.

Nach einer Pause, die zu einer technischen Überprüfung der Roboter genutzt wurde, stachen die vier Wave Glider wieder in See, jetzt auf getrennten Routen: Zwei nahmen Kurs auf Australien, die anderen beiden auf Japan.

Erster am Ziel

Papa Mau war der erste Roboter, der an seinem Ziel angekommen ist. Auf der Reise habe der Roboter Stürme abgewettert und Haiattacken widerstanden. Er habe das Great Barrier Reef umfahren und sei schließlich auf dem East Australian Current nach Hervey Bay bei Bundaberg im Bundesstaat Queensland gesurft. Das geplante Ziel war Brisbane, das der Roboter um etwa 300 Kilometer verfehlte.

Stellenmarkt
  1. BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG, München
  2. ASC Automotive Solution Center AG, Düsseldorf

Während Papa Mau die Reise gemeistert hat, hat der Pazifik seinen Kollegen zugesetzt: Benjamin, der zweite Roboter auf der Australien-Route, musste wegen eines Schadens an seinem Solarpanel einen Umweg über Samoa machen, wo er repariert wurde. Er steht jetzt noch ein ganzes Stück östlich von Australien und wird voraussichtlich Anfang 2013 Land erreichen.

Von den beiden anderen Robotern ist derzeit nur einer, Piccard Maru, im Einsatz, und auch der hat Probleme mit der Mechanik. Der zweite, Fontaine Maru, musste wegen technischer Probleme am 24. November von einem Schiff geborgen und zurück nach Hawaii transportiert werden, wo er repariert wird.

Der Wave Glider besteht aus zwei Teilen: einem etwa 2 Meter x 60 Zentimeter großen Floß, das an der Wasseroberfläche schwimmt, und einer knapp 2 Meter langen und 40 Zentimeter breiten Antriebseinheit. Sie ist unter Wasser und mit dem Floß über eine etwa 7 Meter lange Leine verbunden. Sie ähnelt einem Schlitten, an dem sechs etwa 1 Meter breite Flügel befestigt sind.

Antrieb Welle 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229€ (Bestpreis!)
  2. mit Gutschein: NBBX570

Nomis est 09. Dez 2012

Bringst Du das Zitat auch noch in einen Zusammenhang, oder soll es für sich alleine...

hipunk 08. Dez 2012

Hast recht, das Semikolon da ist zu viel. Außerdem würde ich eher void main() nutzen wie...

wp (Golem.de) 06. Dez 2012

Stimmt. Danke für den Hinweis - ist korrigiert. wp (Golem.de)


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

    •  /