Watson: IBM überwacht Vegetation, um Stromleitungen zu schützen
IBM entwickelt ein System, das Wetterereignisse und Änderungen in der Tier- und Pflanzenwelt analysiert und aufbereitet. Das soll Kunden dabei helfen, ihre für Energie und Netzwerk essenziellen Überlandleitungen besser warten zu können. Gerade die Vegetation sei dabei oft ein Problem, da sie die hängenden Kabel beschädigen kann. Das berichtet der Nachrichtendienst Reuters(öffnet im neuen Fenster) .
Um dem vorzubeugen, baut IBM ein Netzwerk aus Sensoren auf, die Daten sammeln. Diese setzen sich aus Satellitenbildern, Drohnenaufnahmen, Flügen und allgemeinen Wettermodellen zusammen. "Jedes Geschäft wird vom Wetter beeinflusst. Für Energiekonzerne und ihre Kunden kann es allerdings den Unterschied machen, ob sie ihr Licht anlassen und ihre Häuser heizen können." , sagt Cameron Clayton, Bereichsleiter für Watson Media und Wetter bei IBM.
In den USA sehr sinnvoll, in Deutschland weniger
IBMs Lösung soll demnach dabei helfen, etwa Stromausfällen vorzubeugen. Außerdem kann es die Zuverlässigkeit des Stomnetzes bewerten und die Wahrscheinlichkeiten von Waldbränden oder Stürmen berechnen. Das Unternehmen sagt nicht, welche Kosten es dafür aufruft. Es könnte allerdings recht viel Geld kosten, da kritische Systeme und damit Kerngeschäfte der Kunden geschützt werden können.
In Staaten wie den USA ist ein solches Produkt sinnvoll. Viele der Stromleitungen werden aus Kostengründen an Masten montiert. Teilweise führen diese durch ländliche und dicht bewaldete Regionen. Auch Stürme sind keine Seltenheit. In gemäßigten Klimazonen wie in Deutschland sind diese Probleme weniger präsent.
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