Watson Health: IBM hält Arbeitsplatzgarantie nach Verkauf nicht ein

Beim Verkauf von IBM Watson Health sollte niemand seinen Arbeitsplatz verlieren. Doch das Versprechen wurde nicht eingehalten.

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IBM Watson Health in Aktion
IBM Watson Health in Aktion (Bild: IBM)

Die Zusage von IBM, Beschäftigten, die durch den Verkauf von Watson Health ihren Job verlieren, auf jeden Fall woanders im Konzern weiterzubeschäftigen, war eine leere Versprechung. Das berichtet das britische IT-Branchenmagazin Register unter Berufung auf einen Insider. "Uns wurde gesagt, dass wir wieder bei IBM eingesetzt würden", sagte der Betroffene dem Register. "Doch meiner Meinung nach hatten sie nie vor, uns woanders unterzubringen."

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Mit der Redeployment Initiative (RI) sei versucht worden, "Mitarbeiter davon zu überzeugen, dass sie nicht entlassen wurden" und stattdessen in einen anderen Teil von IBM versetzt werden sollten. Doch die meisten, wenn nicht gar alle verfügbaren internen Stellenangebote hätten einen Umzug erfordert.

Der Register geht davon aus, dass mindestens 50 von rund 2.000 Beschäftigten bei Watson Health aufgrund des Verkaufs ihren Arbeitsplatz verloren. Das Durchschnittsalter der Betroffenen wird auf 48 Jahre geschätzt, mehr als 80 Prozent sollen über 40 Jahre alt sein. IBM hat den Bericht auf Nachfrage von Register nicht kommentiert.

Im Jahr 2018 entließ IBM bereits zwischen 50 und 70 Prozent der Belegschaft bei Watson Health.

IBM Watson Health: Verkaufte Sparte heisst jetzt Merative

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IBM hatte im Februar 2022 große Teile von Watson Health an die Investmentgruppe Francisco Partners verkauft. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg soll der Preis bei über 1 Milliarde US-Dollar gelegen haben.

Die Sparte bietet Datenanalyse mit künstlicher Intelligenz und Cloud-Dienste für Krankenhäuser, Versicherer, Behörden und Arzneimittelhersteller. IBM Watson Health erwirtschaftete einen Umsatz von rund 1 Milliarde US-Dollar im Jahr und ist noch nicht in der Gewinnzone. In Europa dürfte der wichtigste Watson-Health-Bereich bei IBM Research in Rüschlikon, Schweiz angesiedelt sein. Zu IBM Watson Health gehören Marken wie Merge Healthcare, das Mammogramme und MRTs analysiert, Phytel, das bei der Patientenkommunikation hilft, und Truven Health Analytics, das komplexe Gesundheitsdaten analysiert.

Der Verkauf wurde am 30. Juni 2022 abgeschlossen. Der Bereich heißt bei dem neuen Besitzer Merative.

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