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Verfügbarkeit und Fazit

Die Watch W7 von LG kostet 450 Euro und ist aktuell noch nicht im Onlinehandel verfügbar. LG vertreibt die Uhr derzeit als Zugabe für Besteller des Smartphones V40 Thinq: Wer LGs jüngstes Android-Smartphone bestellt, bekommt die Uhr kostenlos dazu. Die Aktion ist allerdings auf 1.000 Exemplare begrenzt.

Fazit

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Eine Smartwatch mit einer klassischen analogen Uhr mit Zeigern zu kombinieren, halten wir für eine gute Idee. Die Zeiger ermöglichen es uns nicht nur, bei ausgeschaltetem Display leicht die Zeit abzulesen; LG hat sich auch sinnvolle Gedanken um weitere Nutzungsszenarien gemacht.

Natürlich, die als Master Tools zusammengefassten kleinen Apps ließen sich auch alle ohne echte Zeiger realisieren. Aber wir finden es schon irgendwie cool, wie die Zeiger über dem Display hin und her flitzen und verschiedene Aufgaben übernehmen. Beim Ablesen des Bildschirms, etwa beim Lesen von Text, haben sie uns dabei nicht gestört.

  • LGs neue Smartwatch hat nicht nur ein Display, sondern auch physische Zeiger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank der Zeiger lässt sich die Uhrzeit im ausgeschalteten Zustand leicht ablesen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zeiger lassen sich nicht nur zur Zeitanzeige nutzen, sondern auch für andere Anwendungen - wie hier für eine Kompass-App. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine andere App, die die Zeiger verwendet: ein Barometer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wohl aufgrund des Motors für die Zeiger fehlt der Watch W7 Platz für einen Pulsmesser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch einen NFC-Chip und einen GPS-Empfänger hat die Smartwatch nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Watch W7 ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zeiger stören bei vielen Anwendungen kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir haben die App-Übersicht auf die Standardeinstellung von Wear OS eingestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das von LG vorinstallierte Menü benötigt fast zwei Sekunden, um zu laden - das dauert uns zu lange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auch einen NFC-Chip und einen GPS-Empfänger hat die Smartwatch nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

So sehr uns die Zeigerfunktionen gefallen: Kritikpunkte an der Watch W7 gibt es auch einige. Zum einen hat LG wohl aufgrund des Motors zahlreiche Funktionen streichen müssen, die auch bei sehr viel günstigeren Smartwatches Standard sind. So fehlen ein Pulsmesser, ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip - was den Nutzungsumfang der Uhr doch stark einschränkt.

Zum anderen kommt ein veraltetes SoC zum Einsatz. Die Akkulaufzeit der Uhr im Smartwatchmodus beträgt bei uns unter idealen Bedingungen anderthalb Tage, de facto laden wir die Uhr jede Nacht auf. Die 100 Tage Laufzeit im Just-Watch-Modus sowie die tagelange Restlaufzeit sind praktisch, bringen uns bei der Nutzung der Kernfunktionen einer Smartwatch aber nichts.

Bei diesen Kritikpunkten fällt es uns schwer, den Preis von 450 Euro für die Uhr zu rechtfertigen - trotz der gut funktionierenden Zeiger. Das liegt auch daran, dass die Zeiger zwar cool sind, aber eigentlich nicht notwendig. Moderne Smartwatches bieten meist ein Always-on-Display, das ebenfalls immer die Zeit anzeigt. Die Sonderfunktionen wie Barometer oder Timer lassen sich auch ohne die echten Zeiger ausführen. Entsprechend sind die Zeiger der Watch W7 eher kosmetisch - wer dafür 450 Euro ausgeben und gleichzeitig auf andere Standardfunktionen einer Smartwatch verzichten will, muss die schon explizit wollen.

Nachtrag vom 11. Februar 2019, 9:38 Uhr

Wir haben die Akkulaufzeit der Just-Watch-Funktion bei entleertem Akku nachgetragen.

 Akkulaufzeit als Smartwatch bestenfalls durchschnittlich
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sadan 07. Feb 2019

Wenn ich solche test lese freue ich mich unso mehr derzeit nur ein xiaomi mi band,3 zu...

Ph4te 05. Feb 2019

Gibt's eigentlich noch sinnvolle Funktionen auf dieser Smartwatch, wenn ich Google...


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