Akkulaufzeit als Smartwatch bestenfalls durchschnittlich

Etwas enttäuscht sind wir von der Akkulaufzeit der Smartwatch. LG wirbt mit einer Laufzeit von 100 Tagen, die allerdings nur für den sogenannten Just-Watch-Modus gilt. Damit wird die Smartwatch abgeschaltet und lediglich die Zeit mit den Zeigern angezeigt; aus der Smartwatch wird eine herkömmliche Uhr. Wir finden diese Funktion für Momente, in denen wir die smarten Funktionen unserer Uhr nicht benötigen, sehr praktisch; dauerhaft benutzt das aber wohl niemand. Warum sollte man 450 Euro für eine Smartwatch ausgeben, die man anschließend nur als herkömmliche Uhr verwendet? Zudem dauert das Umschalten zwischen den Modi etwas.

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Interessant wird die Just-Watch-Funktion, wenn der Akku leer ist. Dann sollen wir die Uhr noch bis zu bis zu einer Woche im reinen Zeitanzeigemodus verwenden können, was natürlich besser als gar nichts ist. Insgesamt läuft die Uhr bei uns noch fast anderthalb Wochen bei reiner Zeitanzeige, nachdem der Akku der Smartwatch als leer angezeigt wurde.

  • LGs neue Smartwatch hat nicht nur ein Display, sondern auch physische Zeiger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank der Zeiger lässt sich die Uhrzeit im ausgeschalteten Zustand leicht ablesen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zeiger lassen sich nicht nur zur Zeitanzeige nutzen, sondern auch für andere Anwendungen - wie hier für eine Kompass-App. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine andere App, die die Zeiger verwendet: ein Barometer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wohl aufgrund des Motors für die Zeiger fehlt der Watch W7 Platz für einen Pulsmesser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch einen NFC-Chip und einen GPS-Empfänger hat die Smartwatch nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Watch W7 ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zeiger stören bei vielen Anwendungen kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir haben die App-Übersicht auf die Standardeinstellung von Wear OS eingestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das von LG vorinstallierte Menü benötigt fast zwei Sekunden, um zu laden - das dauert uns zu lange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Zeiger stören bei vielen Anwendungen kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Leider ist der Moment, an dem der Akku der Watch W7 leer ist, für unseren Geschmack zu schnell erreicht. LG gibt eine Laufzeit von zwei Tagen an, wir erreichen bei normaler Nutzung höchstens anderthalb Tage - aber auch nur, wenn wir nachts den Just-Watch-Modus aktivieren, also die smarten Funktionen ausschalten. Eine Laufzeit von anderthalb Tagen bringt allerdings genauso viel wie eine Laufzeit von einem Tag, da viele Nutzer nicht in der Lage sein werden, ihre Uhr mitten am frühen Nachmittag aufzuladen. Effektiv hat die Watch W7 also eine Laufzeit von einem Tag, und das ohne GPS und ohne Pulsmesser.

Die von LG angegebenen 100 Tage im reinen Zeitanzeigemodus wollen wir nicht als aussagekräftige Laufzeit gelten lassen. Nutzer kaufen sich eine Smartwatch, um Funktionen wie Benachrichtigungen oder interaktive Ziffernblätter zu verwenden - nicht, um sich nur die Zeit anzeigen zu lassen. Das kann auch eine Casio-Digitaluhr für 15 Euro.

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Im Inneren der Watch W7 arbeitet Qualcomms Wearable-SoC Snapdragon Wear 2100, der mittlerweile bereits vom 3100er-Modell abgelöst wurde. Uns ist nicht ganz klar, weshalb LG bei seiner neuen Smartwatch im Oberklassesegment nicht einen aktuelleren Chip verbaut. Der Arbeitsspeicher ist 768 MByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 4 GByte. SoC und RAM schaffen es zwar, das System soweit flüssig laufen zu lassen; bei den Anpassungen in Wear OS hakt es aber wie beschrieben.

Nicht besonders schwer, aber groß

Die Watch W7 ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt, Nutzer können also auch mit der Uhr duschen oder für kurze Zeit ins Wasser gehen. Mit knapp 80 Gramm finden wir die Uhr nicht zu schwer, sie lässt sich angenehm am Handgelenk tragen. Mit 44,5 x 45,4 mm ist sie aber relativ groß, für Nutzer mit schmalen Handgelenken könnte sie bereits zu groß sein. Die Watch W7 ist nicht in einer zweiten, kleineren Größe verfügbar, und auch nur in Edelstahl mit schwarzer Lünette. Die Uhr wird mit stabilen, aber nicht besonders beeindruckenden Gummi-Armbändern ausgeliefert, die sich gegen andere Armbänder mit einer Anschlussbreite von 22 mm austauschen lassen.

Dank Wear OS lassen sich eine Vielzahl von Anwendungen auf der Watch W7 nutzen, unter anderem Google Maps oder zahlreiche Messenger. Im Alltag haben wir festgestellt, dass uns die Zeiger im Bild in den wenigsten Fällen nerven - auch nicht bei der Verwendung von Googles Karten-App. Wir haben uns schnell angewöhnt, quasi an den Zeigern vorbeizuschauen. Unpraktisch ist die Display-Zeiger-Kombination mitunter im Dunkeln: Dann leuchtet zwar das Display, die genaue Zeit können wir aufgrund der dunklen Zeiger aber manchmal nur noch erraten.

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