Abo
  • Services:

Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen

Mit der mittlerweile dritten Apple Watch liefert Apple ein paar Funktionen, die wir lange vermisst haben. Wir konnten zudem die Glas-Variante mit einem Vorgänger mit Saphirkristall vergleichen und sind etwas erschrocken.

Ein Test von veröffentlicht am
Die dritte Apple Watch bietet schnelle Hardware und LTE.
Die dritte Apple Watch bietet schnelle Hardware und LTE. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit der dritten Generation seiner Smartwatch bringt Apple einige große Verbesserungen. Dazu gehören ein deutlich schnelleres System on a Chip (SoC) und eine optionale LTE-Funktion. Die LTE-Variante der Apple Watch Series 3 verfügt zudem über 16 statt 8 GByte Flash-Speicher. Nutzbar sind davon bei uns 12,9 GByte, während unsere Apple Watch 2 nur auf 5,5 GByte Speicher zurückgreifen kann.

Inhalt:
  1. Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
  2. Simple LTE-Aktivierung
  3. Glas oder Saphirkristall als transparente Oberfläche?
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Problematisch ist das allerdings nur, wenn Anwender Musik auf der Apple Watch speichern. Apps haben kaum Auswirkungen auf die Speicherauslastung, auch wenn Apple die maximale Größe der Apple-Watch-Apps deutlich angehoben hat.

Auf der Apple Watch 3 ist von Beginn an das neue, verbesserte Betriebssystem WatchOS 4.0 installiert, das wir gesondert getestet haben. In der Praxis wirkt sich daneben vor allem der Leistungsschub durch den neuen SoC aus, wie unser einige Monate dauernder Test gezeigt hat. Zudem haben wir erstmals Berührung mit der Glasvariante gehabt.

Deutliche Leistungssteigerungen, aber nicht überall

Wer die neue Apple Watch das erste Mal bedient, der erkennt recht schnell einen Unterschied zu den Vorgängern: Die Bedienung ist butterweich. Das Scrollen durch das Dock geht mit hoher Bildrate vonstatten und auch die App-Übersicht funktioniert sehr gut.

  • Die neue Apple Watch 3 ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... mit LTE ist an der roten Krone erkennbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir haben die Glasvariante getestet, die empfindlich ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel hat eine feine Auflösung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu den Vorgängern ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... sind kaum Unterschiede ausmachbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die rote Krone ist noch das auffälligste Merkmal. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Armbänder ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... werden wie gehabt ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ausgewechselt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von vorne nach hinten: Apple Watch Series 3, Series 2 und die allererste. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Unsere anderen Uhren haben eine Saphir-Oberfläche. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Schwarzwerte sind bei allen drei Generationen gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der iPhone-App lassen sich LTE-Einstellungen vornehmen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die LTE-Variante meldet sich korrekt ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... mit einem entsprechenden Namen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch auf der Apple Watch ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... gibt es wenige WWAN-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Die Schwarzwerte sind bei allen drei Generationen gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Basler Versicherungen, Bad Homburg
  2. Auria Solutions GmbH, Adelheidsdorf

Besonders beeindruckend ist der Wechsel zwischen den Zifferblättern. Das ist zugegebenermaßen keine alltägliche Aufgabe, doch bei den alten Apple Watches störten uns die Verzögerungen sehr. Hin und wieder wird die Geste für den Blattwechsel einfach nicht umgesetzt. Selbst wenn der Wechsel gelingt, ruckelt es beim Wechsel auf ein weiter entferntes Watchface dann doch wieder, bis alles im RAM gelandet ist. Bei der Apple Watch 3 funktioniert die Geste nur ganz selten nicht, was dann aber eher am Anwender liegt - eine gewisse Präzision beim Wischen vom Rand ist notwendig.

Das deutet darauf hin, dass Apple erheblich die Leistung der Grafikkerne verbessert und auch den RAM gesteigert hat. Letzteres ist aber nicht offiziell. In dem im Support-Bereich versteckten Datenblatt wird die Arbeitsspeichermenge gar nicht genannt - typisch für Apple. Wir können uns einige Beschleunigungen aber nur durch ein Mehr an RAM erklären.

In manchen Situationen ist die Apple Watch allerdings weiterhin langsam. Nennenswerte Fortschritte beim Zugriff auf den Flash-Speicher konnten wir nicht jedes Mal feststellen. Apps brauchen immer noch zu lange zum Starten, so dass Anwender ihre Lieblingsapps auf jeden Fall in das Dock setzen sollten.

Beim Neustarten der Smartwatch, etwa, wenn der Akku leer war, sind Verzögerungen aber zu erwarten. Hierbei gibt es allerdings eine Besonderheit. Eine neu gestartete Uhr, die ihren Boot-Vorgang abgeschlossen hat, ist beim Starten von neuen Apps zunächst ziemlich schnell. Erst nach ein paar Tagen kommt es bei Apps, die weder im Dock noch im RAM liegen, zu Verzögerungen. Wir haben unsere Uhr in der Praxis aber eigentlich nie neu gestartet, so dass uns nur der langsame App-Neustart auffiel. Allerdings nur in Test-Szenarios. m Alltag reicht das Dock in der Regel aus und damit ist die Uhr eigentlich fast immer schnell.

  • Die neue Apple Watch 3 ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... mit LTE ist an der roten Krone erkennbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir haben die Glasvariante getestet, die empfindlich ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel hat eine feine Auflösung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu den Vorgängern ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... sind kaum Unterschiede ausmachbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die rote Krone ist noch das auffälligste Merkmal. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Armbänder ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... werden wie gehabt ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ausgewechselt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von vorne nach hinten: Apple Watch Series 3, Series 2 und die allererste. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Unsere anderen Uhren haben eine Saphir-Oberfläche. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Schwarzwerte sind bei allen drei Generationen gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der iPhone-App lassen sich LTE-Einstellungen vornehmen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die LTE-Variante meldet sich korrekt ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... mit einem entsprechenden Namen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch auf der Apple Watch ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... gibt es wenige WWAN-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Die neue Apple Watch 3 ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Die Uhr fühlt sich damit so an, wie wir es uns schon für die erste Generation gewünscht hätten. Apple hat einige Zeit gebraucht, um den richtigen Weg zur schnellen Smartwatch zu finden: Leistungsfähigere Hardware, die nativen Apps und der Betriebssystemumbau in WatchOS 2 und 3 trugen maßgeblich dazu bei.

Zwei Tage Laufzeit sind normal

In der Praxis haben wir keine Veränderung bei der Akkulaufzeit beobachten können. Mit WatchOS-Updates hat Apple die alten Uhren etwas effizienter gemacht und die Series 2 konnten wir in der Regel über zwei Tage nutzen. Das bedeutet, dass wir am ersten Tag morgens die vollgeladene Uhr aufsetzten, sie während der Nachtruhe verwendeten und am nächsten Tag am Abend wieder mit 10 bis 20 Prozent Akkurestkapazität auf das Induktionsfeld setzten. Mit der Series 3 ist das bei uns in den vergangenen Wochen genauso gewesen. Für das Aufladen muss weiterhin das mitgelieferte Ladekabel verwendet werden. Auf unserem Qi-Pad, mit dem wir iPhones aufladen, funktioniert das Laden allerdings nicht.

Inwiefern die LTE-Funktion Auswirkungen hat, konnten wir in unserem Praxis-Szenario nicht testen, da wir den falschen Vertrag dafür nutzen und unser Smartphone ohnehin immer dabei haben. Für LTE müssen ein paar ungewöhnliche Dinge beachtet werden.

Simple LTE-Aktivierung 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (Prime Video)
  2. (u. a. The Equalizer Blu-ray, Hotel Transsilvanien 2 Blu-ray, Arrival Blu-ray, Die glorreichen 7...
  3. 4,25€

ArcherV 07. Dez 2017

Was hast du gegen Fliesentische ? :D Ja ok, das Display der AW sieht besser aus. Aber...

Trollversteher 05. Dez 2017

In der neusten Generation (wie auch hier bei der Apple Watch) wandert aber immer mehr...

chrusu 04. Dez 2017

E-Paper ist es nicht, aber meines Wissens dieselbe Technik wie bei der Pebble (welches...

Sh3rlock 04. Dez 2017

Ich verstehe es auch nicht Sind doch ~80 (oder so) aufpreis und nicht 200?

Bigfoo29 03. Dez 2017

Naja... die Fläche für ein GSM-Bauteil in einem LTE-Modul ist lächerlich gering. Und wenn...


Folgen Sie uns
       


Pubg Global Invitational 2018 - Report von Golem.de

20 Teams, jeweils vier Spieler, fünf Tage und zwei Millionen US-Dollar Preisgeld: Das Pubg Global Invitational 2018 in Berlin hat E-Sport auf höchstem Niveau geboten. Golem.de hat mit dem Veranstalter und mit Zuschauern gesprochen.

Pubg Global Invitational 2018 - Report von Golem.de Video aufrufen
Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  2. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  3. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /