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Simple LTE-Aktivierung

Haben Anwender einen Deutsche-Telekom-Vertrag, lässt sich die eSIM der LTE-Apple-Watch aktivieren. Dazu muss die Telekom-Haupt-SIM-Karte eingelegt sein. Das System verweigerte die Aktivierung einer eSIM während des Einlegens unsere Vodafone-SIM-Karte. Ist die Voraussetzung für eine eSIM erfüllt, lässt sie sich schnell aktivieren. Die Telekom schickt dafür einen QR-Code per Post, der mit der Apple-Watch-App auf dem iPhone abfotografiert wird. Mehr braucht es dazu nicht. Zwar hat die virtuelle SIM-Karte in der Theorie ein PIN-System, doch beide mitgegebenen PIN sind auf Null gesetzt. Nur die beiden PUK haben echte Nummern.

SIM-Mischungen sind nicht erlaubt

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Leider ist es nicht möglich, eine Telekom-eSIM in Verbindung mit einer Fremd-SIM zu verwenden. Normalerweise funktionieren solche Fremd-SIM-Konstrukte durchaus im Apple-Universum. So können iPads und iPhones von anderen Netzbetreibern mit Daten bespielt werden. Bei der Apple Watch erlaubt das Apple aber zumindest in unserem Szenario nicht. Sobald wir die Telekom-SIM mit unserer privaten Vodafone-SIM austauschen, ändern sich die Einstellungen und die eSIM liegt leider brach.

  • Die neue Apple Watch 3 ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... mit LTE ist an der roten Krone erkennbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir haben die Glasvariante getestet, die empfindlich ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel hat eine feine Auflösung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu den Vorgängern ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... sind kaum Unterschiede ausmachbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die rote Krone ist noch das auffälligste Merkmal. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Armbänder ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... werden wie gehabt ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ausgewechselt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von vorne nach hinten: Apple Watch Series 3, Series 2 und die allererste. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Unsere anderen Uhren haben eine Saphir-Oberfläche. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Schwarzwerte sind bei allen drei Generationen gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der iPhone-App lassen sich LTE-Einstellungen vornehmen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die LTE-Variante meldet sich korrekt ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... mit einem entsprechenden Namen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch auf der Apple Watch ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... gibt es wenige WWAN-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Auch auf der Apple Watch ...(Screenshot: Golem.de)

Das ist etwas ärgerlich, da in deutschsprachigen Regionen die Unterstützung der Apple Watch 3 sehr schlecht ist. In Deutschland bleibt laut der Liste der kompatiblen Mobilfunkdienste die Deutsche Telekom der einzige Anbieter. In der Schweiz sieht es derzeit noch schlechter aus. Sunrise und Swisscom wollen aber immerhin die eSIM noch bis zum Jahresende 2017 unterstützen. Österreich bleibt komplett außen vor.

Hier fragen wir uns, wo das Problem liegen soll. Der eSIM-Standard ist wahrlich nichts Neues und in Deutschland sind sowohl Vodafone als auch O2 von Telefonica in der Lage, virtuelle SIM-Karten über das Netz auszuliefern, und das schon mit der Samsung Gear S2 3G. Das wird sich wohl auch nicht bessern. Telefonica geht sogar so weit, eine eSIM-Unterstützung für die Apple Watch kategorisch abzulehnen. Laut Telefonica ist die in der Apple Watch verbaute eSIM keine eSIM, die dem GSMA-Standard entspricht.

Die eSIM funktioniert beim iPad sehr viel besser

Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass da etwas Wahres dran ist. So ist die eSIM-Unterstützung weltweit derzeit klar als miserabel einzustufen. Nordamerika, Australien und Japan sind Ausnahmen. In Japan funktioniert bei zwei Netzbetreibern allerdings UMTS nicht. In China soll die Apple Watch bis zum Jahresende nur in ausgewählten Städten funktionieren. Hinzu kommt, dass bei der Telekom etwa kein Roaming zugelassen wird. Laut Telekom beherrscht die Apple Watch das Einbuchen in fremde Netze nicht. Damit ist Apples eSIM eine ungewöhnlich stark eingeschränkte virtuelle SIM-Karte mit erheblichen Nachteilen verglichen mit der Plastikkarte.

Apple kann das aber besser. Die eSIM im iPad lässt eine Nutzung im Ausland zu. Wir haben schon in anderen Ländern eSIM-Profile samt Datenverträgen damit heruntergeladen, was äußerst praktisch ist. Wir konnten uns so nämlich den Gang in eine Filiale samt Preisvergleich sparen, weil das typischerweise über eine eSIM einfach am Gerät gemacht wird. Nur eben nicht bei der Apple Watch 3.

Die eSIM-Variante ist damit derzeit für viele eher eine Anschaffung für die Zukunft. Das gilt auch für einen anderen Teil der Hardware: den Displayschutz.

 Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssenGlas oder Saphirkristall als transparente Oberfläche? 
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ArcherV 07. Dez 2017

Was hast du gegen Fliesentische ? :D Ja ok, das Display der AW sieht besser aus. Aber...

Trollversteher 05. Dez 2017

In der neusten Generation (wie auch hier bei der Apple Watch) wandert aber immer mehr...

chrusu 04. Dez 2017

E-Paper ist es nicht, aber meines Wissens dieselbe Technik wie bei der Pebble (welches...

Sh3rlock 04. Dez 2017

Ich verstehe es auch nicht Sind doch ~80 (oder so) aufpreis und nicht 200?

Bigfoo29 03. Dez 2017

Naja... die Fläche für ein GSM-Bauteil in einem LTE-Modul ist lächerlich gering. Und wenn...


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