Abo
  • Services:

Komplikationen sind kompliziert und die Watch-OS-Installationsmechanismen sowieso

Die von klassischen mechanischen Uhrwerken stammenden Komplikationen zur Anzeige von Informationen abseits der Uhrzeit bietet auch Apple. Neu sind sie nun aber bei WatchOS 2 für Dritthersteller. Die können nun für die verschiedenen Uhransichten alias Watch Faces Informationen bereitstellen, die in entsprechende Felder eingeblendet werden können. Das ist allerdings gar nicht so einfach.

Stellenmarkt
  1. arvato BERTELSMANN, Gütersloh
  2. MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden Raum Memmingen

Um herauszufinden, ob eine Uhren-App Komplikationen unterstützt, reicht es nicht, sie auf dem iPhone installiert zu haben. Denn dann wird diese zwar in der Watch-App als kompatible Anwendung dargestellt, nicht jedoch in der Übersicht für Komplikationen. Um sie dort zu sehen, muss die App auf der Uhr installiert werden. Während der Anfangsphase von WatchOS 2 ist das noch vergleichsweise einfach: Bei allen Changelogs lässt sich einsehen, ob sich etwas getan hat. Dort sind in der Regel sind die Informationen dokumentiert, allerdings auch nicht immer.

  • Im Unterschied zu iOS-Geräten wird für das OTA-Update für Watch OS ein iPhone benötigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Komplikationen gibt es jetzt auch für Dritthersteller-Apps. (Screenshot: Golem.de)
  • Welche Apps Komplikationen beherrschen, weiß der Anwender jedoch erst nach der Installation der App. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Update-Bereich werden Watch-OS-2-Apps hervorgehoben. (Screenshot: Golem.de)
  • Komplikationen sind praktisch. Oben links Citymapper, rechts The Weather Channel und unten rechts Reservierungen mit HRS (Screenshot: Golem.de)
  • Nur eine Spielerei: Neue Uhrenansichten mit einem Video einer Stadt. (Screenshot: Golem.de)
  • Für einige Komplikationen bieten sich Uhrenansichten mit viel Platz an. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Auswahl der aktualisierten Apps. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Apps sieht man die nativen Fähigkeiten nicht direkt an. Ein Tapser auf die Frage startet die Aufnahme, von der sich leider kein Screenshot machen lässt. (Screenshot: Golem.de)
  • The Weather Channel nutzt auch Time Travel. Per Krone ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... wird die Vorhersage angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Das funktioniert auch mit dem Sonnenuntergang... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und dem -aufgang. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Build-Nummer hat sich nicht geändert verglichen dem dem Goldmaster-Kandidat. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Weckermodus (englisch Nightstand Mode) ersetzt die Nachttischuhr nicht komplett. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann das Display länger aktiv lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • E-Mails ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... können jetzt auf der Uhr beantwortet werden. (Screenshot: Golem.de)
Komplikationen sind praktisch. Oben links Citymapper, rechts The Weather Channel und unten rechts Reservierungen mit HRS (Screenshot: Golem.de)

Wer allerdings mit einem großen App-Katalog eine Apple Watch einrichtet, der muss erst einmal ein paar Dutzend Apps installieren, um herauszufinden, ob diese Komplikationen unterstützen. Das ist ein langwieriger Prozess und folgt definitiv nicht Apples Designphilosophie, die Bedienung möglichst zu vereinfachen. Ist das aber geschehen, tauchen die Apps auch in der Liste der Komplikationen auf und können bei Bedarf ausgeblendet werden. Das ist auch dringend notwendig, denn das Durchscrollen der Komplikationen bei der Konfiguration der Uhrenansicht kann langwierig sein.

Schwachpunkt der Apple Watch bleibt die Verwaltung

Damit zeigt sich eine Schwäche der iPhone-App für die Apple Watch. Mit zunehmendem Funktionsumfang wird deutlicher, dass die Verwaltung der Apps alles andere als komfortabel ist. Beispielsweise bleibt auch mit WatchOS 2 die umständliche Installation der Apps bestehen: Erst die Watch-App öffnen, dann zur App-Liste scrollen, in die App-Einstellung gehen und anschließend die Installation starten.

Spätestens nach der zehnten App ist der Nutzer genervt. Wir wünschen uns, dass unter dem Menüpunkt für App Installation (App Installieren) in den allgemeinen Einstellungen auch die Möglichkeit einer gezielten Masseninstallation von Apps besteht. Leider kann in dem Untermenü (sic!) lediglich eine Einstellung vorgenommen werden. Dazu passt leider auch, dass die Benachrichtigungen für Apps in der Watch-App an zwei Stellen konfiguriert werden können. Auch die Checks, wie Apple die Glances auf Deutsch nennt, können weiterhin an zwei verschiedenen Stellen konfiguriert werden.

Apple verschenkt viel Bedienungskomfort durch unnötige Komplexität und Doppelungen. In der App-Layout-Ansicht könnte Apple beispielsweise auch die Einstellungen schnell erreichbar mit einem kurzen Tapser unterbringen. Ohnehin können Apps nur verschoben werden, wenn der Anwender lang die App gedrückt hält. Das kurze Tippen wird zwar interpretiert, aber nicht mit einer Aktion verbunden.

Derartige Schwächen sind natürlich nicht direkt WatchOS 2 anzulasten, denn es ist eine Smartphone-App, die die Uhr steuert. Nichtsdestotrotz kann der Anwender nicht einfach eine alternative Uhrenverwaltung installieren, die alles besser machen könnte. Mit WatchOS 2 hätte Apple allerdings auch die umliegende Infrastruktur optimieren können. Das gilt auch für den separaten App Store, der erstaunlich leer ist, obwohl die Anzahl der Apps, die die Uhr unterstützen, erheblich größer ist als die Vorschlagliste im Watch App Store. Eines der Beispiele ist etwa die HRS-App, die von Apple nicht propagiert wird. Erklären lässt sich das nicht. Eigentlich sollten die Fähigkeiten einer App bei der manuellen Freigabe seitens Apple ziemlich schnell sichtbar sein, genauso wie die Apple Watch ja auch die Fähigkeiten einer App erkennen kann.

 Eigentlich gibt es jetzt drei Arten von AppsViele nützliche Kleinigkeiten - aber auch weiterhin Bugs 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 164,90€

Bigfoo29 09. Okt 2015

Das ist ja der Witz an der Sache... die ganzen Uralt-Geräte konnten das. Ich weiß es...

User_x 01. Okt 2015

Also wenn sich ein Informatiker mit biologischer Zellchemie auf Nuklearbasis auskennt...

keksperte 28. Sep 2015

Gran-di-os!

Carl Weathers 28. Sep 2015

Keine Angst. Es ging mir genauso.

miauwww 28. Sep 2015

Der Test klingt jedenfalls redlich, und spart mit Beschönigungen. Selbst bei den...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /