• IT-Karriere:
  • Services:

Komplikationen sind kompliziert und die Watch-OS-Installationsmechanismen sowieso

Die von klassischen mechanischen Uhrwerken stammenden Komplikationen zur Anzeige von Informationen abseits der Uhrzeit bietet auch Apple. Neu sind sie nun aber bei WatchOS 2 für Dritthersteller. Die können nun für die verschiedenen Uhransichten alias Watch Faces Informationen bereitstellen, die in entsprechende Felder eingeblendet werden können. Das ist allerdings gar nicht so einfach.

Stellenmarkt
  1. Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG, Buseck
  2. über eTec Consult GmbH, Dreieck Frankfurt - Darmstadt - Hanau

Um herauszufinden, ob eine Uhren-App Komplikationen unterstützt, reicht es nicht, sie auf dem iPhone installiert zu haben. Denn dann wird diese zwar in der Watch-App als kompatible Anwendung dargestellt, nicht jedoch in der Übersicht für Komplikationen. Um sie dort zu sehen, muss die App auf der Uhr installiert werden. Während der Anfangsphase von WatchOS 2 ist das noch vergleichsweise einfach: Bei allen Changelogs lässt sich einsehen, ob sich etwas getan hat. Dort sind in der Regel sind die Informationen dokumentiert, allerdings auch nicht immer.

  • Im Unterschied zu iOS-Geräten wird für das OTA-Update für Watch OS ein iPhone benötigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Komplikationen gibt es jetzt auch für Dritthersteller-Apps. (Screenshot: Golem.de)
  • Welche Apps Komplikationen beherrschen, weiß der Anwender jedoch erst nach der Installation der App. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Update-Bereich werden Watch-OS-2-Apps hervorgehoben. (Screenshot: Golem.de)
  • Komplikationen sind praktisch. Oben links Citymapper, rechts The Weather Channel und unten rechts Reservierungen mit HRS (Screenshot: Golem.de)
  • Nur eine Spielerei: Neue Uhrenansichten mit einem Video einer Stadt. (Screenshot: Golem.de)
  • Für einige Komplikationen bieten sich Uhrenansichten mit viel Platz an. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Auswahl der aktualisierten Apps. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Apps sieht man die nativen Fähigkeiten nicht direkt an. Ein Tapser auf die Frage startet die Aufnahme, von der sich leider kein Screenshot machen lässt. (Screenshot: Golem.de)
  • The Weather Channel nutzt auch Time Travel. Per Krone ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... wird die Vorhersage angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Das funktioniert auch mit dem Sonnenuntergang... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und dem -aufgang. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Build-Nummer hat sich nicht geändert verglichen dem dem Goldmaster-Kandidat. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Weckermodus (englisch Nightstand Mode) ersetzt die Nachttischuhr nicht komplett. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann das Display länger aktiv lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • E-Mails ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... können jetzt auf der Uhr beantwortet werden. (Screenshot: Golem.de)
Komplikationen sind praktisch. Oben links Citymapper, rechts The Weather Channel und unten rechts Reservierungen mit HRS (Screenshot: Golem.de)

Wer allerdings mit einem großen App-Katalog eine Apple Watch einrichtet, der muss erst einmal ein paar Dutzend Apps installieren, um herauszufinden, ob diese Komplikationen unterstützen. Das ist ein langwieriger Prozess und folgt definitiv nicht Apples Designphilosophie, die Bedienung möglichst zu vereinfachen. Ist das aber geschehen, tauchen die Apps auch in der Liste der Komplikationen auf und können bei Bedarf ausgeblendet werden. Das ist auch dringend notwendig, denn das Durchscrollen der Komplikationen bei der Konfiguration der Uhrenansicht kann langwierig sein.

Schwachpunkt der Apple Watch bleibt die Verwaltung

Damit zeigt sich eine Schwäche der iPhone-App für die Apple Watch. Mit zunehmendem Funktionsumfang wird deutlicher, dass die Verwaltung der Apps alles andere als komfortabel ist. Beispielsweise bleibt auch mit WatchOS 2 die umständliche Installation der Apps bestehen: Erst die Watch-App öffnen, dann zur App-Liste scrollen, in die App-Einstellung gehen und anschließend die Installation starten.

Spätestens nach der zehnten App ist der Nutzer genervt. Wir wünschen uns, dass unter dem Menüpunkt für App Installation (App Installieren) in den allgemeinen Einstellungen auch die Möglichkeit einer gezielten Masseninstallation von Apps besteht. Leider kann in dem Untermenü (sic!) lediglich eine Einstellung vorgenommen werden. Dazu passt leider auch, dass die Benachrichtigungen für Apps in der Watch-App an zwei Stellen konfiguriert werden können. Auch die Checks, wie Apple die Glances auf Deutsch nennt, können weiterhin an zwei verschiedenen Stellen konfiguriert werden.

Apple verschenkt viel Bedienungskomfort durch unnötige Komplexität und Doppelungen. In der App-Layout-Ansicht könnte Apple beispielsweise auch die Einstellungen schnell erreichbar mit einem kurzen Tapser unterbringen. Ohnehin können Apps nur verschoben werden, wenn der Anwender lang die App gedrückt hält. Das kurze Tippen wird zwar interpretiert, aber nicht mit einer Aktion verbunden.

Derartige Schwächen sind natürlich nicht direkt WatchOS 2 anzulasten, denn es ist eine Smartphone-App, die die Uhr steuert. Nichtsdestotrotz kann der Anwender nicht einfach eine alternative Uhrenverwaltung installieren, die alles besser machen könnte. Mit WatchOS 2 hätte Apple allerdings auch die umliegende Infrastruktur optimieren können. Das gilt auch für den separaten App Store, der erstaunlich leer ist, obwohl die Anzahl der Apps, die die Uhr unterstützen, erheblich größer ist als die Vorschlagliste im Watch App Store. Eines der Beispiele ist etwa die HRS-App, die von Apple nicht propagiert wird. Erklären lässt sich das nicht. Eigentlich sollten die Fähigkeiten einer App bei der manuellen Freigabe seitens Apple ziemlich schnell sichtbar sein, genauso wie die Apple Watch ja auch die Fähigkeiten einer App erkennen kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Eigentlich gibt es jetzt drei Arten von AppsViele nützliche Kleinigkeiten - aber auch weiterhin Bugs 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote

Bigfoo29 09. Okt 2015

Das ist ja der Witz an der Sache... die ganzen Uralt-Geräte konnten das. Ich weiß es...

User_x 01. Okt 2015

Also wenn sich ein Informatiker mit biologischer Zellchemie auf Nuklearbasis auskennt...

keksperte 28. Sep 2015

Gran-di-os!

Carl Weathers 28. Sep 2015

Keine Angst. Es ging mir genauso.

miauwww 28. Sep 2015

Der Test klingt jedenfalls redlich, und spart mit Beschönigungen. Selbst bei den...


Folgen Sie uns
       


Cowboy 3 vs. Vanmoof S3 im Test: Das Duell der Purismus-Pedelecs
Cowboy 3 vs. Vanmoof S3 im Test
Das Duell der Purismus-Pedelecs

Schwarz, schlank und schick sind die urbanen E-Bikes von Cowboy und Vanmoof. Doch nur eines der Pedelecs liest unsere Gedanken.
Ein Praxistest von Martin Wolf

  1. Montage an der Bremse E-Antrieb für Mountainbikes zum Nachrüsten
  2. Hopper Dreirad mit Dach soll Autos aus der Stadt verdrängen
  3. Alternative zum Auto ADAC warnt vor Überlastung von E-Bikes

Geforce RTX 3080 im Test: Doppelte Leistung zum gleichen Preis
Geforce RTX 3080 im Test
Doppelte Leistung zum gleichen Preis

Nvidia hat mit der Geforce RTX 3080 die (Raytracing)-Grafikkarte abgeliefert, wie sie sich viele schon vor zwei Jahren erhofft hatten.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia Ampere Roadmap zeigt Geforce RTX 3080 mit 20 GByte
  2. Nvidia zur Geforce RTX 3080 "Unser bester und frustrierendster Launch"
  3. Geforce RTX 3080 Wir legen die Karten offen

Beoplay H95 im Test: Toller Klang, aber für 800 Euro zu schwache ANC-Leistung
Beoplay H95 im Test
Toller Klang, aber für 800 Euro zu schwache ANC-Leistung

Der Beoplay H95 ist ein ANC-Kopfhörer mit einem tollen Klang. Aber wer dafür viel Geld ausgibt, muss sich mit einigen Kompromissen abfinden.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /