Watch Dogs Legion im Test: Hacker endlich in Hochform

Watch Dogs Legion ist gut geworden! In London brechen wir als Alltagsheld in Computerterminals ein und bekämpfen ein übermächtiges Regime.

Artikel von veröffentlicht am
Szene aus Watch Dogs Legion
Szene aus Watch Dogs Legion (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Manche Tage laufen einfach anders als geplant. Beispiel Alex Baranowski: Bis zur Mittagspause hat Alex in Watch Dogs Legion als braver Bauarbeiter seine Pfund Sterling verdient. Jetzt klauen wir mit ihm an der nächstbesten Straßenkreuzung einen Rolls-Royce und rollen in dem Luxusschlitten durch London, um wenig später mit einer Rohrzange die bärenfellbemützten Wachen vor dem Buckingham Palace zu verprügeln.

Inhalt:
  1. Watch Dogs Legion im Test: Hacker endlich in Hochform
  2. Auf leisen Sohlen durch die überwachte Stadt
  3. Watch Dogs Legion: Verfügbarkeit und Fazit

Das tun wir mit Alex Baranowski im Dienst der Hackerorganisation Dedsec - das sind die Guten. Das Team bekämpft im London der nahen Zukunft mehrere böse Organisationen, nämlich eine Sicherheitsfirma namens Albion, eine auf Organhandel spezialisierte Mafia und weitere Feinde wie den Super-Hacker Zero-Day.

Die spannend aufbereitete Handlung gefällt uns, obwohl sie eine Besonderheit hat: Es gibt keine Hauptfigur. In Watch Dogs Legion steuern wir mehr oder weniger beliebige Bürger von London - Bauarbeiter Alex, Friedensrichterin Barbara oder Sanitäter Erik.

Über die Zusammenstellung des Trupps könnten wir hier noch sehr viel schreiben. Ziemlich wichtig: Wir können bei der Auswahl der Helden wenig falsch machen. Die Missionen schaffen wir mit fast allen Figuren ungefähr gleich gut.

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Die einzige bedeutende Ausnahme sind (meist ältere) Bürger, bei denen in der Beschreibung ausdrücklich steht, dass sie nicht sprinten und in Deckung gehen können. Dadurch werden wir im Einsatz sofort entdeckt und sind feindlichem Feuer schutzlos ausgeliefert. Mit viel Geduld würde man die Aufträge sicher trotzdem schaffen, allerdings wäre das weitgehend spaßbefreit.

Uns hat der Aufbau des Teams einigermaßen Spaß gemacht. Zwar unterscheiden sich die Figuren letztlich nicht sehr, dafür gibt's beim Rekrutieren neuer Dedsec-Hacker teils recht aufwendige Nebenmissionen, bei denen wir etwa Schuldscheine suchen und zerstören oder Medikamente besorgen müssen.

Das Team aus Normalbürgern wie Bauarbeiter Alex mag auf den ersten Blick die größte Neuerung in Watch Dogs Legion sein. Wir finden etwas anderes wichtiger: Die Einsätze sind handwerklich viel besser gemacht als in den beiden Vorgängern.

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Wer sich noch an die konfus agierenden Gegner in Watch Dogs 2 erinnert, die nach jedem Geräusch wie ein wildgewordener Hühnerhaufen losgerannt sind und so keinerlei taktisches Vorgehen erlaubt haben: gibt's nicht mehr - zum Glück!

  • Auf einer Drohne fliegen wir über das Parlamentsgebäude. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die blauen und roten Energieleitungen kennen wir schon aus den Vorgängern. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Unser Dedsec-Team ist vollständig. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Demonstrationen sind noch erlaubt im London der nahen Zukunft. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Nach und nach erkunden wir die riesige Metropole. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt Upgrades für die Agenten und die Ausrüstung. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem ferngesteuerten Spider-Bot müssen wir Hindernissen ausweichen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Immer wieder sehen wir holografische Aufzeichnungen von Vorgängen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Nur selten gibt es klassische Feuergefechte. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Auf einer Drohne fliegen wir über das Parlamentsgebäude. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Die Feinde in Legion reagieren auf Schüsse in der Nähe oder auf herumliegende Leichen, verhalten sich aber berechenbar. Natürlich ist das nicht realistisch - uns hat es dennoch sehr viel mehr Spaß gemacht.

Denn nun können wir auf der Suche nach Beweismitteln oder entführten Geiseln einen Wachsoldaten nach dem anderen erst mit gehackten Kameras ausspionieren, um ihn dann aus einem Hinterhalt zu attackieren oder in eine Sprengfalle zu locken.

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Auf leisen Sohlen durch die überwachte Stadt 
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fadedpolo 29. Okt 2020

Ich liebe britischen Akzent.. höre jeden Tag 8 Stunden lang Grime Radio. Habe das Spiel...

Pantsu 29. Okt 2020

Überschrift missverstanden ... :(

Keyla 28. Okt 2020

Aye. Ich frag nur weil bei manchen Spielen macht es sonst wenig sinn (zB Witcher Serie...

trinkhorn 28. Okt 2020

Der Artikel sagt ja, das er in der Testversion nicht funktioniert hat und nicht vermisst...

Dennis 28. Okt 2020

Hier die Info vom offiziellen Ubi-Store: Kaufe Watch Dogs: Legion auf PlayStation®4 oder...



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