Watch Dogs Legion angespielt: Bauarbeiterin gegen Bombenleger

Der Profikiller scheitert, aber Bauarbeiterin Estella schafft den Coup: Golem.de war im London von Watch Dogs Legion unterwegs.

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Artwork von Watch Dogs Legion
Artwork von Watch Dogs Legion (Bild: Ubisoft)

Als Auftragskiller Brian Tsoy haben wir versagt. Zwar konnten wir uns mit Tsoy ungesehen in ein Lagerhaus schleichen und einen Lieferwagen ausfindig machen. Aber als wir versuchen, mit dem Vehikel davonzufahren, eröffnen die Sicherheitsleute das Feuer.

Inhalt:
  1. Watch Dogs Legion angespielt: Bauarbeiterin gegen Bombenleger
  2. Verfügbarkeit und Ersteindruck

Ergebnis: Der Lieferwagen explodiert, Meuchelmörder Brian Tsoy landet im Krankenhaus. Wir gehen den Auftrag noch einmal an - aber diesmal als Bauarbeiterin Estella Robinson.

Estella ist innerhalb der Welt von Watch Dogs Legion tatsächlich eine ganz normale Bauarbeiterin - und keine gut getarnte Meisterspionin oder Ähnliches. Ganz wehrlos ist sie zwar nicht, denn mit ihrer Rohrzange kann sie ordentlich zuschlagen.

Außerdem verfügt sie über einen für Kanalisationsarbeiten und Ähnliches gedachten Erkundungsroboter, mit dem wir in ihrer Rolle unbekanntes Terrain auskundschaften können.

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Trotzdem: Estella ist für Action im engeren Sinne nicht gemacht. Dennoch gelingt es uns mit ihr, den Lieferwagen zu entführen, unseren Auftrag abzuschließen und so in der Hauptkampagne voranzukommen. Die spielt in London und dreht sich um den Kampf gegen geheimnisvolle Bombenleger und um eine Sicherheitsfirma namens Albion.

Der ungewöhnliche Berufs- und Rollenwechsel ist eine der Besonderheiten von Watch Dogs Legion. Innerhalb der vergangenen Monate hat Ubisoft dieses Element sogar noch ausgebaut: Bei unserem letzten Hands-on Mitte 2019 auf der Spielemesse E3 waren die Unterschiede zwischen den spielbaren Figuren viel kleiner.

Nun verfügt ein Killer wie Brian Tsoy über herausragende Waffenfähigkeiten, Bauarbeiterin Estella über ihren Roboter. Als Hackerin Veronica Okoro können wir Sicherheitsanlagen lahmlegen, als brave Großmutter erregen wir weniger Misstrauen von feindlichen Wachleuten.

Im Grunde müssen wir uns das wie die spezialisierten Klassen in einem Rollenspiel vorstellen. Nur dass wir eben nicht als Ritter, Magier oder Priester antreten, sondern eben als Killer, Hackerin oder Bauarbeiterin.

Der Wechsel ist nahezu jederzeit außerhalb von Missionen möglich. Allerdings müssen wir dazu genug Operatives - so heißen die verfügbaren Charaktere - im Team haben. Zumindest beim Anspielen hatten wir da rasch ein Problem: Killer Tsoy lag für mehrere Tage im Krankenhaus, Hackerin Veronica war in Untersuchungshaft, Großmutter Elisabeth war uns dann doch zu gebrechlich.

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Die Zusammenstellung des Teams hat aber noch andere Auswirkungen. Wenn es einen Arzt enthält, heilen unsere Verletzten schneller, mit einem Anwalt kommen sie schneller aus dem Knast. Neue Teammitglieder heuern wir erst durch ein Gespräch an, dann müssen wir zumindest manchmal so etwas wie Freischaltaufträge absolvieren - ausprobiert haben wir das nicht.

Wir sind gespannt, wie gut das Klassen- und Teamsystem von Watch Dogs Legion langfristig für Spielspaß sorgt. Beim dreistündigen Anspielen war das Ganze extrem kurzweilig, das Experimentieren und mal freiwillige, mal unfreiwillige Umstellen des Spielspiels empfanden wir als willkommene Herausforderung.

Wir sind unsicher, ob wir in der Kampagne nach vielen Stunden nicht doch mit den immergleichen Figuren antreten. Es könnte auch sein, dass sich die Charaktere bald recht auswechselbar anfühlen - in diesem Fall sind wir wirklich auf den Test gespannt.

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Verfügbarkeit und Ersteindruck 
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