Watch Dogs: Der Sysadmin-Alptraum

Er hackt Stadtnetze, kapert vom Smartphone bis zum Rechenzentrum jedes fremde System in Sekundenbruchteilen - aber der Held in Watch Dogs kann auch jederzeit zum Opfer anderer Spieler werden. Golem.de hat mit den Entwicklern über Hacker, die Technik und über das Überwachungsprogramm Prism gesprochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Watch Dogs
Watch Dogs (Bild: Ubisoft)

Es kann einfach nur Spaß machen, in Watch Dogs fremde Systeme zu hacken. Etwa, einen privaten Laptop zu kapern, über die Kamera einen Blick in die fremde Wohnung zu werfen und ein bisschen Geld vom Konto zu klauen. Gar nicht so lustig ist es für die Hauptfigur Aiden Pearce allerdings, wenn ein - echter! - anderer Spieler plötzlich sein persönliches Ingame-Nutzerkonto knackt. Bei einer Präsentation auf der E3 hat der Entwickler von Ubisoft, der das Programm vorgeführt hat, jedenfalls geflucht, wenn es passierte und er eigentlich gerade etwas anderes demonstrieren wollte. Und dann hat er sich doch eine Verfolgungsjagd mit seinem Kollegen im Nebenraum geliefert.

Inhalt:
  1. Watch Dogs: Der Sysadmin-Alptraum
  2. Handlung soll Emotionen hacken

Dazu hat er zuerst im Eiltempo die Überwachungskameras in der Nähe gehackt, weil er aus deren Perspektive die beste Sicht auf die Umgebung bekommt. Mit der Personenerkennung der Systeme hat unser Aiden Pearce dann die Figuren in der Nähe gescannt. Bei den meisten hat es sich einfach um Passanten gehandelt - aber bei einem Mann ist dann doch der Alarm losgegangen: einem von einem Menschen gesteuerten Angreifer, der dann zwar noch versuchte zu flüchten, aber in einer Verfolgungsjagd mit Autos und einer kurzen Schießerei starb.

Das Übernehmen von technischen Einrichtungen der Stadt ist die vielleicht faszinierendste Möglichkeit, die es in Watch Dogs gibt. "Als wir die Stadt mit den Menschen, den Telefonen und der ganzen Infrastruktur gebaut haben, hat es Sinn ergeben, das alles zu verknüpfen", sagte Spieldesigner Danny Belanger von Ubisoft Montreal im Gespräch mit Golem.de. "Das hat uns sehr inspiriert. Was können wir mit persönlichen Geräten, mit der Elektrizität, dem Strom anstellen - wir wollten aus allem, was es da gibt, Gameplay herausziehen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Handlung soll Emotionen hacken 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Neuro-Chef 19. Jun 2013

Komisch, diese Wahlfreiheit empfinde ich als Komfort - ich schmeiße nicht unbedingt alle...

Strongground 18. Jun 2013

Introversion sind halt ganz tolle Jungs. Nachdem Sie jetzt Abschied von ihrem letzten...

Anonymer Nutzer 18. Jun 2013

Wenn du garnicht im Besitzt eines Datenträgers bist bleibt eigentlich nichts anderes...

xtrem 17. Jun 2013

ubisoft wird wahrscheinlich eine eigene App rausbringen

cry88 17. Jun 2013

Das Spiel hat nicht wirklich viel was mit hacken zu tun. In der Spielwelt gibt es eine...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mobiles Betriebssystem
iOS 15 mit Focus, OCR und schickem Facetime

Apple hat iOS 15 für iPhones und den iPod Touch vorgestellt. Radikale Neuerungen sind nicht dabei, dafür aber einige interessante Funktionen.

Mobiles Betriebssystem: iOS 15 mit Focus, OCR und schickem Facetime
Artikel
  1. Windows 11: Geplante Obsoleszenz ist schlecht, Microsoft!
    Windows 11
    Geplante Obsoleszenz ist schlecht, Microsoft!

    Kunden ärgern sich darüber, dass ihre vier Jahre alten Prozessoren bereits kein Windows 11 mehr unterstützen. Zu Recht.
    Ein IMHO von Oliver Nickel

  2. Apple Watch: watchOS 8 mit Achtsamkeits-Funktion und Porträt-Zifferblatt
    Apple Watch
    watchOS 8 mit Achtsamkeits-Funktion und Porträt-Zifferblatt

    Apple hat für die Apple Watch mit watchOS 8 ein neues Betriebssystem vorgestellt, das neue Zugriffs-, Konnektivitäts- und Achtsamkeitsfunktionen auf die Smartwatch bringt.

  3. Diablo 2 Resurrected: Entwickler äußern sich zu Blizzard-Boykott
    Diablo 2 Resurrected
    Entwickler äußern sich zu Blizzard-Boykott

    Für viele Spieler wäre Diablo 2 Resurrected ein Pflichtkauf. Blizzard soll aber nicht unterstützt werden. Das sagen Entwickler zum Dilemma.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM-Prospekt (u. a. Asus Gaming-Notebook 17" RTX 3050 1.099€) • PCGH-PC mit Ryzen 5 3600 & RTX 3060 999€ • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ • Saturn Hits 2021 (u. a. Philips 55" OLED 120Hz 1.849€) • Corsair RGB 16GB Kit 3600MHz 87,90€ • Dualsense Schwarz + Deathloop 99,99€ [Werbung]
    •  /