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Der Hacker-Totenkopf ist das Maskottchen von Dedsec in Watch Dogs 2
Der Hacker-Totenkopf ist das Maskottchen von Dedsec in Watch Dogs 2 (Bild: Ubisoft)

Watch Dogs 2 im Test: Action in der Hipster-Hölle

Der Hacker-Totenkopf ist das Maskottchen von Dedsec in Watch Dogs 2
Der Hacker-Totenkopf ist das Maskottchen von Dedsec in Watch Dogs 2 (Bild: Ubisoft)

Ein Hacker als Held, die große Jagd nach Followern, dazu Dataminer und viel Cyber: Watch Dogs 2 kann mit seinem klischeehaften Hacker-Szenario ganz schön nerven. Zum Glück bietet das Actionspiel auch eine schöne Stadt, spannende Missionen - und viele gelungene Anspielungen auf die Netzwelt.

Wir sind schuldig! Finden jedenfalls die Computersysteme von ctOS 2.0; das ist das zentrale Überwachungsnetzwerk von San Francisco. Als leidenschaftliche Hacker lassen wir das in Watch Dogs 2 natürlich nicht auf uns sitzen, sondern schleichen uns mitten in der Nacht in das schwer bewachte Hauptquartier von ctOS ein. Mit den Wachen machen wir kurzen Prozess, die Sicherheitssysteme legen wir mit unserem Laptop lahm. Wenige Minuten später ist unser Führungszeugnis wieder sauber - und wir sind Mitglied im Hackerkollektiv Dedsec, das uns die ganze Zeit heimlich beobachtet hat.

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In Watch Dogs 2 spielen wir einen junger Hipster namens Marcus "Retro" Holloway. Der will gemeinsam mit den anderen Teammitgliedern von Dedsec dem Boss von ctOS das Handwerk legen, einem diabolisch-bösen Typen namens Blume. Unsere Kumpels tauchen vor allem in den Zwischensequenzen auf, außerdem basteln sie für uns Gadgets oder helfen über Funk mit Hinweisen in den Missionen, die hier übrigens "Ops" heißen.

Ops ist nicht das einzige gewöhnungsbedürftige Wort, auch sonst wirft Watch Dogs 2 mit vermeintlichen oder tatsächlichen Trendbegriffen wie Cyber, Datamining, Follower und so weiter nur so um sich, an ein paar Stellen machen sich Marcus und seine Kumpels sogar selbst darüber lustig. Der Buzzword-Overkill sorgt zusammen mit der sehr bunten und jungen Aufmachung leider dafür, dass das Actionspiel stellenweise wie ein Teeniedrama wirkt. Uns erinnert das eher an die IT-Version von Burg Schreckenstein oder Hanni und Nanni als an echte Nerds oder Hacker.

  • Hauptfigur Marcus hackt nach dem Start von Watch Dogs 2 den ersten von sehr vielen Rechnern. (Screenshot: Golem.de)
  • Von der Golden Gate Bridge aus sehen wir die Hochhäuser von San Francisco. (Screenshot: Golem.de)
  • Nudle - offenbar eine Anspielung auf Google (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Stadtplan sehen wir unter anderem die Einsatzorte. (Screenshot: Golem.de)
  • Verschanzen und dann einen nach dem anderen töten - so schaffen auch wir die Mission. (Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich ist Marcus auch im Umland unterwegs. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Smartphone ist Retros wichtigstes Gadget. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einsatzzentrale von Dedsec befindet sich stilecht unter einem RPG-Ladengeschäft. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Selbstporträt vor dem Ubisoft-Hauptquartier bringt Follower. (Screenshot: Golem.de)
  • Manchmal muss der Spieler einfache Schalterrätsel lösen. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Fernkamera überwachen wir einen schrägen Millionär. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum von Watch Dogs 2 (Screenshot: Golem.de)
  • Marcus infiltriert ein Gebäude mit dem Jumper, seinem ferngesteuerten Auto. (Screenshot: Golem.de)
  • Blume, der Bösewicht, beim morgendlichen Yoga (Screenshot: Golem.de)
  • Am 3D-Drucker druckt Marcus einen Quadcopter. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fernsicht von Watch Dogs 2 ist stellenweise imposant. (Screenshot: Golem.de)
Hauptfigur Marcus hackt nach dem Start von Watch Dogs 2 den ersten von sehr vielen Rechnern. (Screenshot: Golem.de)

Etwas versöhnt werden wir durch die Tatsache, dass die Entwickler viele größtenteils gelungene Anspielungen auf die echte Welt in ihr Werk eingebaut haben. Neben Verweisen auf die Kuhlevel von Diablo, auf Kitt aus Knight Rider, auf die Homeland Security, auf Skynet, den Terminator und natürlich Star Wars gibt es auch verstecktere Geschichten. So drehen sich am Anfang gleich mehrere Hauptmissionen um einen fiesen Geschäftsmann, dessen Figur kaum verschleiert auf dem echten Biotech-Ganoven Martin Shkreli basiert.

Der Einbruch von Retro bei ctOS gleich zum Start von Watch Dogs 2 ist kein selbstablaufendes Intro, sondern die erste, etwas längere und nicht ganz frustfreie Mission. Wir lernen darin unter anderem die Steuerung im Kampf, das In-Deckung-Gehen, und wie wir die Umgebung mit unserem Smartphone "hacken" können. Wie im Vorgänger hat das nichts mit der Eingabe von Code oder Befehlszeilen zu tun.

Stattdessen reicht ein Knopfdruck, und schon verwandelt sich etwa ein harmloser Sicherungskasten in eine Falle für Feinde: Sobald sich eine Wache nähert, bekommt sie einen Stromschlag. Der ist nicht tödlich, sondern legt den Gegner nur schlafen - und verschafft Marcus ein paar Minuten Zeit, um etwa das Gebiet zu verlassen. Dieses "Hacking" haben die Entwickler bei Ubisoft gegenüber dem ersten Teil spürbar erweitert.

Chaos in der ganzen Stadt 

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sg-1 21. Nov 2016

also der erste Satz könnte auch lauten: "Ich denke, dass es weltweit einen Markt für...

SirFartALot 15. Nov 2016

Bestechende Logik. *sing* "Ich bin Holzfaeller und mir gehts gut, ..."

Dwalinn 15. Nov 2016

Sowas hat man auch in schlechten Ports :)

marc_kap 15. Nov 2016

Hat 1800p mit dieser click blablabla technik, oder wie die auch heist. Hat aber angeblich...

MantaStyle 14. Nov 2016

Es wird immer schwerer dich überhaupt nicht ernst zu nehmen.....



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