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Der Hacker-Totenkopf ist das Maskottchen von Dedsec in Watch Dogs 2
Der Hacker-Totenkopf ist das Maskottchen von Dedsec in Watch Dogs 2 (Bild: Ubisoft)

Schöne Fahrten, Verfügbarkeit und Fazit

Die Fahrten durch San Francisco bei wechselndem Wetter sind optisch sehr schick in Szene gesetzt. Wir können sowohl durch die prächtige Innenstadt voller Hochhäuser fahren als auch die Standpromenade entlangfahren und dabei einen Blick auf Fisherman's Whorf werfen. Auch die hügelige Innenstadt haben die Entwickler erstaunlich detailgetreu eingefangen, ebenso ein paar Wald- und Wiesengebiete, etwa hinter der Golden Gate Bridge rund um Sausalito.

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Sogar Abstecher nach Palo Alto und ins Silicon Valley sind möglich - diese Gegenden sind allerdings noch weniger maßstabsgetreu als San Francisco, sondern in wenigen Minuten durchquert. Besonders auffällig sind bei diesen Ausflügen die vielen Logos auf Bussen, Werbeschildern und auf einem Firmengelände für ein Unternehmen namens Nudle - was natürlich eine Anspielung auf Google sein dürfte. Wer nicht so gerne fährt, kann einen großen Teil der Touren durch einen Klick auf die Karte als Schnellreise absolvieren, was sogar direkt nach dem Spielstart funktioniert und nicht erst freigeschaltet werden muss.

Einen klassischen Multiplayermodus gibt es nicht, sondern ähnlich wie im Vorgänger "Hacker-Invasionen" von anderen Spielern, sowie eine Reihe ähnlicher Elemente. Während unseres Tests haben wir das ein paarmal erlebt, aber nicht weiter beachtet. Kurz vor Redaktionsschluss hat sich Ubisoft gemeldet und gesagt, dass es mit diesen Funktionen noch Schwierigkeiten gibt, sodass sie vorerst deaktiviert sind. Ob die Probleme bis zur Veröffentlichung behoben sind, ist unklar. Spieler können die Besuche und alle ähnlichen Multiplayerelemente in den Optionen vollständig ausschalten.

Größere Bugs sind uns beim Test der Konsolenversion nicht aufgefallen. Nur die Bildrate ist - sehr selten! - beim Fahren mit dem Auto eingebrochen, insbesondere in der Nähe des Hafens von San Francisco. Das hat gestört, aber nicht zu Problemen mit einer Mission oder ähnlichem geführt.

  • Hauptfigur Marcus hackt nach dem Start von Watch Dogs 2 den ersten von sehr vielen Rechnern. (Screenshot: Golem.de)
  • Von der Golden Gate Bridge aus sehen wir die Hochhäuser von San Francisco. (Screenshot: Golem.de)
  • Nudle - offenbar eine Anspielung auf Google (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Stadtplan sehen wir unter anderem die Einsatzorte. (Screenshot: Golem.de)
  • Verschanzen und dann einen nach dem anderen töten - so schaffen auch wir die Mission. (Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich ist Marcus auch im Umland unterwegs. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Smartphone ist Retros wichtigstes Gadget. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einsatzzentrale von Dedsec befindet sich stilecht unter einem RPG-Ladengeschäft. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Selbstporträt vor dem Ubisoft-Hauptquartier bringt Follower. (Screenshot: Golem.de)
  • Manchmal muss der Spieler einfache Schalterrätsel lösen. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Fernkamera überwachen wir einen schrägen Millionär. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum von Watch Dogs 2 (Screenshot: Golem.de)
  • Marcus infiltriert ein Gebäude mit dem Jumper, seinem ferngesteuerten Auto. (Screenshot: Golem.de)
  • Blume, der Bösewicht, beim morgendlichen Yoga (Screenshot: Golem.de)
  • Am 3D-Drucker druckt Marcus einen Quadcopter. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fernsicht von Watch Dogs 2 ist stellenweise imposant. (Screenshot: Golem.de)
Der Talentbaum von Watch Dogs 2 (Screenshot: Golem.de)

Watch Dogs 2 ist ab dem 15. November 2016 für Xbox One und Playstation 4 erhältlich. Die PC-Fassung folgt erst am 29. November 2016. Das Spiel kostet auf allen Plattformen rund 60 Euro. Ubisoft hat bereits Erweiterungen angekündigt, die im Season Pass rund 40 Euro kosten. Die deutsche Sprachausgabe ist recht gut gemacht, klingt wegen der vielen untergemischten IT- und Nerd-Begriffe aber sehr künstlich. Die englische Originalversion und eine Reihe weiterer Sprachen können einfach in den Optionen ausgewählt werden. Die USK hat eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt.

Fazit

Watch Dogs 2 gefällt uns deutlich besser als der gute Vorgänger, aber ganz überzeugen können uns die Abenteuer in San Francisco nicht. Das fängt schon mit der Atmosphäre an: Wer im echten Leben so spricht wie die Typen von Watch Dogs 2, ist kein cooler Hipster, sondern ein Fall für die Drogenberatung. Das multikulturelle Hackerkollektiv DedSec wirkt jedenfalls so authentisch wie ein kalifornischer Karnevalsverein - also gar nicht. Ein dickes Like gibt es immerhin für die vielen Anspielungen auf die Nerd- und Netzkultur.

Ebenfalls sehr gut gefällt uns, dass San Francisco und sein Umland beeindruckend schön aussehen. Es macht viel Spaß, die Gegend per Auto zu erkunden, sich auf der Golden Gate Bridge ein Wettrennen zu liefern oder bei Fisherman's Wharf auf Fotosafari zu gehen. Überhaupt: Wer offene Welten mag, der findet hier viel Spannendes zu entdecken und zu sammeln.

Die Handlung ist trotz der merkwürdigen Protagonisten gelungen und teils sehr gut in Szene gesetzt. Allerdings haben wir uns über den Aufbau von einigen Hauptmissionen geärgert. In denen sind die Ingame-Methoden längst nicht so effektiv wie billige Tricks und das Ausnutzen von Schwächen etwa der Gegner-KI. Das sorgt für Frust und stört beim Eintauchen in die eigentlich interessante Welt. Schade, denn das Grundprinzip von Watch Dogs 2 mit dem großen Schwerpunkt auf Hacking ist spannend, die vielen Möglichkeiten erinnern fast an Deus Ex.

Zu den richtig tollen Open-World-Abenteuern wie GTA 5 oder einige Assassin's Creed kann Watch Dogs 2 nicht aufschließen. Aber wer gerne in der Sandbox spielt, das kalifornische Szenario mag und mit den angesprochenen Problemen leben kann, findet hier für Wochen ein sehr unterhaltsames Betätigungsfeld.

 Chaos in der ganzen Stadt

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sg-1 21. Nov 2016

also der erste Satz könnte auch lauten: "Ich denke, dass es weltweit einen Markt für...

SirFartALot 15. Nov 2016

Bestechende Logik. *sing* "Ich bin Holzfaeller und mir gehts gut, ..."

Dwalinn 15. Nov 2016

Sowas hat man auch in schlechten Ports :)

marc_kap 15. Nov 2016

Hat 1800p mit dieser click blablabla technik, oder wie die auch heist. Hat aber angeblich...

MantaStyle 14. Nov 2016

Es wird immer schwerer dich überhaupt nicht ernst zu nehmen.....



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