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Der Hacker-Totenkopf ist das Maskottchen von Dedsec in Watch Dogs 2
Der Hacker-Totenkopf ist das Maskottchen von Dedsec in Watch Dogs 2 (Bild: Ubisoft)

Chaos in der ganzen Stadt

So lässt sich jetzt eine Fähigkeit freischalten, mit der wir einen Gegner als Ziel markieren und ihm die besonders schlagkräftigen Mitglieder einer Gang auf den Hals hetzen können. Wir können alle Autos in der Umgebung per Hack wild werden lassen - sie fahren dann kreuz und quer, richten viel Schaden an und blockieren Verfolger. Und das schon aus dem ersten Watch Dogs bekannte Abschalten der städtischen Einrichtungen geht nun noch etwas weiter, so dass wir noch mehr Chaos anrichten können.

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Die Entwickler haben sich tüchtig Mühe gegeben, fast alles in Watch Dogs 2 irgendwie in Zusammenhang mit der Netzwelt in Verbindung zu bringen. Um bessere Fähigkeiten zu verwenden, müssen wir deshalb im Verlauf der Handlung nicht einfach Erfahrungspunkte sammeln. Stattdessen - so jedenfalls die Logik des Spiels - stellt Dedsec Videos ins Netz, mit denen wir dann immer mehr Follower finden. Die wiederum stellen uns ihre Rechnerkapazität zu Verfügung, die sogenannten Botnet-Ressourcen, deren Status wir rechts unten als kleines Ladesymbol sehen.

Zusätzlich müssen wir Forschungspunkte finden, um die Skills in einem Talentbaum freizuschalten. Das machen wir entweder in den Hauptmissionen oder in den Nebenaufgaben. So können wir bei einer Art Fotosafari in San Francisco Punkte sammeln, indem wir uns vor Sehenswürdigkeiten knipsen - darunter ist übrigens auch eine kleine Niederlassung von Ubisoft - oder als Taxifahrer antreten. Die meisten Einsätze bestehen dann nicht einfach darin, unseren Passagier zum Flughafen zu bringen. Stattdessen müssen wir entlaufene Roboter suchen und einfangen und ähnliche teils skurrile Dinge tun. Die Nebenjobs und Sammelaufgaben gefallen uns sehr gut! Wer neben der Hauptmission zumindest einen Teil dieser Ops absolviert, dürfte locker auf 50 Stunden Spielzeit kommen, eher mehr.

  • Hauptfigur Marcus hackt nach dem Start von Watch Dogs 2 den ersten von sehr vielen Rechnern. (Screenshot: Golem.de)
  • Von der Golden Gate Bridge aus sehen wir die Hochhäuser von San Francisco. (Screenshot: Golem.de)
  • Nudle - offenbar eine Anspielung auf Google (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Stadtplan sehen wir unter anderem die Einsatzorte. (Screenshot: Golem.de)
  • Verschanzen und dann einen nach dem anderen töten - so schaffen auch wir die Mission. (Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich ist Marcus auch im Umland unterwegs. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Smartphone ist Retros wichtigstes Gadget. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einsatzzentrale von Dedsec befindet sich stilecht unter einem RPG-Ladengeschäft. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Selbstporträt vor dem Ubisoft-Hauptquartier bringt Follower. (Screenshot: Golem.de)
  • Manchmal muss der Spieler einfache Schalterrätsel lösen. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Fernkamera überwachen wir einen schrägen Millionär. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum von Watch Dogs 2 (Screenshot: Golem.de)
  • Marcus infiltriert ein Gebäude mit dem Jumper, seinem ferngesteuerten Auto. (Screenshot: Golem.de)
  • Blume, der Bösewicht, beim morgendlichen Yoga (Screenshot: Golem.de)
  • Am 3D-Drucker druckt Marcus einen Quadcopter. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fernsicht von Watch Dogs 2 ist stellenweise imposant. (Screenshot: Golem.de)
Gelegentlich ist Marcus auch im Umland unterwegs. (Screenshot: Golem.de)

Die Hauptmissionen sind ebenfalls komplex in Szene gesetzt. Fast immer haben wir die Möglichkeit, uns zu fremden Gebieten den Zugang auf unterschiedliche Art zu verschaffen. Beispielsweise können wir Zugangscodes mit unserem ferngesteuerten Auto oder dem Quadcopter beschaffen. Wir sollen das Spiel zwar theoretisch ganz ohne Feuergefechte schaffen können, in der Praxis dürfte das aber schwierig werden, weil die feindlichen Wachleute sehr aufmerksam sind - meistens jedenfalls.

Die künstliche Intelligenz der Computergegner macht einen eher enttäuschenden Eindruck. Mal bemerken sie uns gar nicht, obwohl wir durch ihre Zentrale laufen. Dann wiederum schlagen wir nur irgendwo in einer ruhigen Ecke eine Wache bewusstlos und trotzdem ist die gesamte Mannschaft sofort auf Alarmstufe Rot und ruft nach Verstärkung. In den vielen offenen Gebieten agieren die Gegner sehr unvorhersehbar, sie rennen einfach irgendwie wild herum, Nachschub taucht gerne mal aus heiteren Himmel in unserem Rücken auf.

Wir haben deshalb mehrfach zu dem Trick gegriffen, uns zu verschanzen und dann einen Feind nach dem anderen auf die immer gleiche Art auszuschalten - dabei müssten die Gegner eigentlich gewarnt sein, weil um uns herum das gesamte Gebiet von Leichen übersät ist. Diese Methode lässt sich dann zumindest gelegentlich mit dem kurzzeitigen Verlassen des Einsatzgebiets kombinieren, das auf magische Weise umgehend den Alarmstatus zu senken scheint und als billiger Trick eine erstaunlich große Auswirkung auf den Schwierigkeitsgrad hat.

Natürlich gibt es wie im Vorgänger auch viele Gelegenheiten, im Auto durch San Francisco zu sausen. Die Karren können wir wieder am Straßenrand knacken oder wie in GTA 5 einfach entführen. Steuerung und Fahrgefühl wirken sehr arcadig und unkompliziert, sodass wir die Landschaft oder wahlweise die Musik aus dem Autoradio genießen können. Nett: Der Anteil von Elektroautos ist hoch, sogar ein paar Wettrennen mit den nur leise surrenden E-Flitzern gibt es.

 Watch Dogs 2 im Test: Action in der Hipster-HölleSchöne Fahrten, Verfügbarkeit und Fazit 

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sg-1 21. Nov 2016

also der erste Satz könnte auch lauten: "Ich denke, dass es weltweit einen Markt für...

SirFartALot 15. Nov 2016

Bestechende Logik. *sing* "Ich bin Holzfaeller und mir gehts gut, ..."

Dwalinn 15. Nov 2016

Sowas hat man auch in schlechten Ports :)

marc_kap 15. Nov 2016

Hat 1800p mit dieser click blablabla technik, oder wie die auch heist. Hat aber angeblich...

MantaStyle 14. Nov 2016

Es wird immer schwerer dich überhaupt nicht ernst zu nehmen.....



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