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Watch Buds: Huawei bestätigt Smartwatch mit eingebauten Hörstöpseln

Die komplett drahtlosen Huawei Watch Buds sind in einer Smartwatch untergebracht, in der sie auch aufgeladen werden.
/ Tobias Költzsch
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Huawei bringt ein ungewöhnliches Wearable auf den Markt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Huawei bringt ein ungewöhnliches Wearable auf den Markt. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Huawei hat Gerüchte bestätigt, dass das Unternehmen eine Smartwatch mit komplett drahtlosen Hörstöpseln kombinieren will. In einem Teaser-Video auf Weibo(öffnet im neuen Fenster) hat der chinesische Hersteller die Huawei Watch Buds angekündigt, der Verkauf sollte eigentlich am 2. Dezember 2022 starten.

Dieser Termin wurde zwar verschoben, die Smartwatch-Kopfhörer sind aber ein echtes Produkt. The Verge(öffnet im neuen Fenster) vermutet, dass der Verkauf aufgrund des Todes des ehemaligen Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, verschoben wurde.

Bereits Ende November 2022 tauchte auf Youtube ein kurzes Video auf, das die Huawei Watch Buds in einem kleinen Hands-on zeigt. Darin ist eine recht große Smartwatch zu erkennen, deren Display sich auf Knopfdruck aufklappen lässt.

Kopfhörer unter dem Smartwatch-Display

Darunter befinden sich Vertiefungen, in denen kleine Hörstöpsel untergebracht sind. Diese werden offenbar magnetisch an der Displayunterseite gehalten. Die Kopfhörer ähneln keinen bisherigen Huawei-Produkten, weshalb wahrscheinlich ist, dass sie extra für die Kombination von Smartwatch und Hörstöpseln entwickelt wurden.

Nähere technische Details zum Produkt gibt es aufgrund des verschobenen Marktstarts noch nicht. Es ist anzunehmen, dass die Smartwatch mit Huaweis eigenem Harmony OS läuft. Im Zusammenspiel mit den Kopfhörern wäre es zudem wohl sinnvoll, wenn die Uhr Fitnessfunktionen unterstützen würde – Jogger beispielsweise bräuchten dann nur die Huawei Watch Buds mitnehmen.

Unbekannt ist, ob die Huawei Watch Buds außerhalb Chinas erscheinen werden. In den USA ist der Verkauf von Huawei-Produkten seit Kurzem komplett verboten . In Deutschland bietet das Unternehmen noch einige Produkte wie Smartphones, Smartwatches und Notebooks an, spielt bezogen auf den Gesamtmarkt aber seit den Sanktionen durch die US-Regierung keine nennenswerte Rolle mehr.


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