Watch 3 und 3 Pro: Huaweis neue Smartwatches kommen mit Harmony OS

Die beiden neuen Smartwatches von Huawei haben eine drehbare Krone und sollen bei täglicher Nutzung bis zu fünf Tage lang durchhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Huawei Watch 3 Pro ist aus Titan.
Die Huawei Watch 3 Pro ist aus Titan. (Bild: Huawei)

Der chinesische Hersteller Huawei hat zwei neue Smartwatches vorgestellt. Die Huawei Watch 3 und Watch 3 Pro unterscheiden sich hinsichtlich der verwendeten Materialien und der Akkulaufzeit, die grundsätzliche technische Ausstattung ist ansonsten gleich.

Beide Modelle haben ein rundes, 1,43 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 466 x 466 Pixeln. Die Uhren haben ein Always-On-Display - die Uhrzeit lässt sich also auch ablesen, ohne das Gerät zu aktivieren. Im Inneren der beiden Uhren steckt Huaweis Hisilicon-Hi6262-SoC, der Speicher ist 16 GByte groß und kann unter anderem für Musik genutzt werden.

Die beiden Uhren können über 100 Sportarten aufzeichnen, 17 davon bezeichnet Huawei als "professionelle Workout-Modi". Beide Modelle haben einen GPS-Empfänger eingebaut, der auch Glonass, Beidou und Galileo unterstützt. Bedient werden sie über den Touchscreen sowie eine drehbare Krone mit Pusher und einen weiteren Button.

Watch 3 Pro ist aus Titan gefertigt

Die Watch 3 ist aus Edelstahl gefertigt und wird wahlweise mit einem Armband aus Kautschuk, Leder oder Edelstahl ausgeliefert. Die Watch 3 Pro ist aus Titan und ist mit einem Lederarmband oder einem Titanarmband erhältlich. Das Pro-Modell ist mit einem Durchmesser von 48 mm gut 2 mm breiter als die Watch 3.

  • Die Watch 3 Pro ist technisch nahezu identisch mit dem normalen Modell, hat aber einen größeren Akku und ist aus Titan gefertigt. (Bild: Huawei)
  • Auch die Watch 3 Pro wird entweder über den Touchscreen oder die drehbare Krone bedient. (Bild: Huawei)
  • Die Watch 3 Pro ist auch mit Stahlarmband verfügbar. (Bild: Huawei)
  • Die Huawei Watch 3 hat ein 1,43 Zoll großes, rundes OLED-Display. (Bild: Huawei)
  • Die Watch 3 ist mit verschiedenen Armbändern und in zwei Farben erhältlich, gefertigt ist sie aus Edelstahl. (Bild: Huawei)
  • Auf der Rückseite ist ein Pulsmesser eingebaut, ausgeliefert wird die Smartwatch mit Harmony OS. (Bild: Huawei)
Die Huawei Watch 3 hat ein 1,43 Zoll großes, rundes OLED-Display. (Bild: Huawei)

Der Akku der Huawei Watch 3 soll bei normaler Nutzung drei Tage lang durchhalten, beim Pro-Modell sind es fünf Tage. Im Ultralang-Sparmodus soll die Watch 3 zwei Wochen lang nutzbar sein, das Pro-Modell drei Wochen lang. Geladen werden die Uhren über eine Ladeschale: Der 450-mAh-Akku der Watch 3 wird in zwei Stunden voll aufgeladen, der 790-mAh-Akku der Watch 3 Pro braucht eine Stunde länger.

Die beiden Smartwatches gehören zu den ersten Geräten von Huawei, die mit Harmony OS ausgeliefert werden. Harmony OS soll Huawei zufolge nicht auf AOSP basierend entwickelt worden sein. In einer Golem.de bereitgestellten Erklärung widerspricht sich der Hersteller jedoch teilweise, indem er später erklärt, dass der Open-Source-Code von AOSP in Harmony OS verwendet werde. Ein Blick auf die Beta-Version von Harmony OS hat gezeigt, dass es sich bei der Software wohl um einen Android-Fork handelt.

Die Huawei Watch 3 kommt in Deutschland in den Varianten Active für 370 Euro, Classic und Fashion für 400 Euro sowie Elite für 450 Euro in den Handel. Die Watch 3 Pro ist in der Classic-Version für 500 Euro erhältlich, in der Elite-Variante für 600 Euro. In den Handel kommen die Uhren am 18. Juni 2021. Wer sie zwischen dem 2. und dem 11. Juni vorbestellt, bekommt die Kopfhörer Freebuds Pro gratis dazu.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halluzination
ChatGPT erfindet Gerichtsakten

Ein Anwalt wollte sich von ChatGPT bei der Recherche unterstützen lassen - das Ergebnis ist eine Blamage.

Halluzination: ChatGPT erfindet Gerichtsakten
Artikel
  1. Blue Byte: Im Bann der ersten Siedler
    Blue Byte
    Im Bann der ersten Siedler

    Vor 30 Jahren wuselten die ersten Siedler über den Bildschirm. Golem.de hat den Aufbauspiel-Klassiker von Blue Byte neu ausprobiert.
    Von Andreas Altenheimer

  2. Forschung: KI findet Antibiotikum gegen multirestistentes Bakterium
    Forschung
    KI findet Antibiotikum gegen multirestistentes Bakterium

    Forscher zeigen, dass die Hoffnungen in KI bei der Entwicklung von Medikamenten berechtigt sind. Ihre Entwicklung soll deutlich schneller werden.

  3. Mikromechanik: Zotac bringt ersten PC mit fast lautlosem MEMS-Lüfter
    Mikromechanik
    Zotac bringt ersten PC mit fast lautlosem MEMS-Lüfter

    Dank Mikromechanik soll Frores Airjet kleiner und leiser sein als Lüfter. Der erste PC damit wird aber recht teuer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Microsoft Xbox Wireless Controller 40,70€ • Lexar Play 1 TB 99,60€ • DAMN!-Deals mit AMD-Bundle-Aktion • Crucial P5 Plus 1 TB 72€ • MSI RX 7600 299€ • Inno3D RTX 4070 679€ • MindStar: ASRock RX 6800 XT Phantom OC 579€, PowerColor RX 6800 Fighter 489€ • Logitech bis -46% [Werbung]
    •  /