Schiene, Straße, Flug- und Schiffsverkehr

Im Konzept von Chemnitz soll der Schwerpunkt die Nutzung von Wasserstoff für den Straßen- und Schienenverkehr sein. Sprich: Der Vorschlag konzentriert sich vor allem auf die Bereiche, in denen noch längst nicht klar ist, welche Rolle Wasserstoff überhaupt spielen wird. Allerdings gilt das auch für die Vorschläge von Duisburg und Pfeffenhausen, dort will man sich primär auf den Straßenverkehr konzentrieren.

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Eher unstrittig ist der Einsatz von Wasserstoff oder von aus Wasserstoff hergestellten anderen Treibstoffen im Flug- und Schiffsverkehr. Darauf konzentriert sich der norddeutsche Vorschlag, was möglicherweise dafür gesorgt hat, dass dieser trotz der niedrigsten Bewertung von allen Konzepten weiterhin berücksichtigt wurde.

Alle Standorte hatten "Unique Selling Points"

Neben der Konzentration auf bestimmte Verkehrsmittel identifizierten die Gutachter auch andere Gründe, die für mehrere Standorte sprachen. Für Pfeffenhausen sprach vor allem, dass man sich dort auf "Sicherheitsfragen, Betankungssysteme und die Beforschung kryogenen Wasserstoffs" konzentrieren will. Für Duisburg sprach die Nähe zu bestehenden Wasserstoffleitungen. Jeder Standort habe demnach einen "Unique Selling Point", also ein Alleinstellungsmerkmal.

Mit der Entscheidung, alle vier Standorte zu berücksichtigen, folgte das Verkehrsministerium also der Empfehlung der Gutachter. Pfeffenhausen erhält dabei mit 100 Millionen Euro den größten Teil der Fördersumme - dass dies mit der bayrischen Herkunft des Ministers zu tun hat, ist durchaus plausibel. Doch dass nicht die gesamte Fördersumme nach Chemnitz ging, dafür gab es gute Gründe.

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 Wasserstoff-Forschungszentrum: Gute Gründe für Vier-Standorte-Lösung
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