Wasserstoff: Bund fördert klimafreundliche Alternativen zu Dieselloks

Das Verkehrsministerium will alternative Schienenfahrzeuge fördern, damit Dieselloks verschwinden. Ziel sind etwa Züge mit Wasserstoff.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Brennstoffzellenzüge wie der Coradia iLint könnten Dieselloks ersetzen.
Brennstoffzellenzüge wie der Coradia iLint könnten Dieselloks ersetzen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die Bundesregierung will Dieselloks auf deutschen Schienen zum Auslaufmodell machen. Im Rahmen des laufenden Elektrifizierungsprogramms stellt das Verkehrsministerium dazu Fördermittel in Höhe von 227 Millionen Euro für alternative Antriebe im Bahnverkehr bereit.

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Im Fokus stehen Antriebe auf Basis von Batterien und Wasserstoff, teilte das Ministerium am 18. Juni mit. Auch der Aufbau der notwendigen Lade- und Tankinfrastruktur werde unterstützt.

"Um noch umweltfreundlicher unterwegs zu sein, setzen wir die Schiene weiter unter Strom - und ersetzen Dieselloks durch saubere Fahrzeuge mit Batterie und Brennstoffzelle", sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Vom Bund gefördert werden laut Ministerium darüber hinaus "Studien zu Einsatzmöglichkeiten im jeweiligen Streckennetz".

Klimaneutrales Streckennetz bis 2050

Ziel des Elektrifizierungsprogramms ist, dass bis 2050 alle gefahrenen Zugkilometer elektrisch beziehungsweise klimaneutral zurückgelegt werden. Dafür sollen 70 Prozent des Schienennetzes mit Oberleitungen ausgerüstet werden. Derzeit sind es laut Ministerium 62 Prozent.

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Auf Strecken ohne Oberleitungen sollen die Züge mit alternativen Antrieben fahren. Das Verkehrsministerium habe bereits in den vergangenen Jahren mehrere Entwicklungsprojekte für alternative Antriebe bei Triebwagen gefördert, hieß es weiter.

Wasserstoff für alle: Wie wir der Öl-, Klima- und Kostenfalle entkommen

Seit einigen Jahren setzen Bundesländer und auch Verkehrsverbünde vermehrt auf alternative Antriebe für Streckenabschnitte ohne Oberleitungen. Dazu gehören etwa Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen oder auch Thüringen.

Dabei werden vor allem Wasserstoff-Antriebe von verschiedenen Herstellern sowie auch klassische Triebwagen mit E-Motor getestet, die kürzere Strecken ohne Oberleitung per Akku überbrücken können.

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berritorre 25. Jun 2021

Und in der Schweiz dürfte es wesentlich mehr "schwierige" oder "enge" Strecken geben als...

berritorre 25. Jun 2021

ich bin kein Bahnexperte, aber ich glaube nicht, dass 4 Tesla-Akkus so eine Lok, die ja...

Grimreaper 18. Jun 2021

Hier gibt es scheinbar immer ein paar Verzögerungen beim ersten Kommentar unter einem...



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