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Wasser, China und die Weltwirtschaft:
Bis zum letzten Tropfen

Aufgrund des Klimawandels kommt es in China häufiger zu Dürren. Diese Wasserknappheit könnte bald eine globale Wirtschaftskrise auslösen.
/ Gerd Mischler
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Ausgetrocknetes Flussbett des Jangtsekiang in Wuhan (Bild: STR/AFP via Getty Images)
Ausgetrocknetes Flussbett des Jangtsekiang in Wuhan Bild: STR/AFP via Getty Images

Nach jeder Präsidentschaftswahl veröffentlicht das National Intelligence Council(öffnet im neuen Fenster) (NIC) der USA einen Sicherheitsbericht. Als Barack Obama im Jahr 2012 im Amt bestätigt wurde, warnte das NIC in dem Bericht Global Trends 2030. Alternative Worlds (PDF)(öffnet im neuen Fenster) davor, dass Wasserknappheit in China zu einem der größten globalen Sicherheitsrisiken werden und die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs bringen könnte.

Schon fünf Jahre vorher hatte der damalige chinesische Premierminister Wen Jiabao festgestellt(öffnet im neuen Fenster) , dass Wasserknappheit, "das Überleben der chinesischen Nation gefährde" . Auswirkungen hätte eine Wasserkrise aber nicht nur auf China, sondern ebenfalls auf die Weltwirtschaft, wenn Unternehmen wichtige chinesische Vorprodukte für die Auto- und Halbleiterindustrie sowie für weitere Industriezweige fehlen.

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