Wasmtime und Lucet: Fastly übernimmt Webassembly-Team von Mozilla

Nach den Kündigungen bei Mozilla gehen die Arbeiten an der Webassembly-Systemschnittstelle bei Fastly weiter.

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Webassembly läuft auch außerhalb des Webs.
Webassembly läuft auch außerhalb des Webs. (Bild: Webassembly)

Browserhersteller Mozilla wird sich künftig nur noch darauf konzentrieren, die Laufzeitumgebung Webassembly (Wasm) im Browser zu pflegen. Der Teil des Wasm-Teams bei Mozilla, der für die Systemschnittstelle und den Wasm-Einsatz außerhalb des Webs zuständig war, wird künftig für die Netzwerkspezialisten von Fastly arbeiten. Das Team, das nun zu Fastly wechselt, war von den Massenentlassungen bei Mozilla im August betroffen.

Das eigentlich als Browserprojekt gestartete Webassembly wird seit rund einem Jahr von der Bytecode Alliance offiziell auch für den Einsatz außerhalb des Webs vorangetrieben. Die Organisation hat nun auch den Wechsel des Entwicklungsteams von Mozilla zu Fastly bekanntgegeben. Dort heißt es auch, dass die Codebasen Lucet von Fastly und Wasmtime von Mozilla künftig zusammengeführt werden sollen.

Die Vereinigung der Projekte sei bereits mit Gründung der Bytecode Alliance geplant gewesen und werde nun deutlich einfacher, wie es in der Ankündigung heißt. Mozilla wird seine Arbeiten an der Technik aber nicht komplett einstellen und auch in Zukunft weiter an Wasm und dazugehörigen Techniken arbeiten. Dazu gehöre etwa auch der Code-Generator Cranelift, der nicht nur in Firefox genutzt wird, sondern auch von Luct und Wasmtime.

Zusätzlich zur Übernahme von Wasmtime und der Arbeit an der Systemschnittstelle Wasi will Fastly seine Tätigkeiten in dem Bereich weiter ausbauen. Mittelfristig geplant ist zudem ein besserer Support für Programmiersprachen, um ein "Maximum an Interoperabilität" zu erreichen. Zusätzlich dazu wollen die Beteiligten ein neues Governance-Modell für die Bytecode Alliance erstellen, um neue Mitglieder besser zu integrieren.

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