Abo
  • Services:

Wartungspanne: Totalausfall bei Time Warners Internetzugängen

Weil eine routinemäßige Wartung missglückt ist, sind Millionen US-Amerikaner am Mittwochmorgen ohne Internetzugang gewesen. Viele entnervte Nutzer haben sich beschwert.

Artikel veröffentlicht am ,
Wagen von Time Warner Cable
Wagen von Time Warner Cable (Bild: Sam Mircovich/Reuters)

Mehr als elf Millionen Kunden des US-Kabelnetzbetreibers Time Warner Cable sind am frühen Mittwochmorgen vom Internet abgeschnitten worden. Ursache für den Totalausfall der gesamten Netzzugänge waren laut Unternehmensangaben routinemäßige Wartungsarbeiten an einem Internet-Backbone. Der Ausfall ereignete sich um 4.30 Uhr Ortszeit (Ostküste) und war gegen 6.00 Uhr weitestgehend behoben. Betroffen waren die Internet- und On-Demand-Dienste.

Stellenmarkt
  1. über Jürgen Gadke Services, Leipzig
  2. Autobahn Tank & Rast Gruppe, Bonn

Gegen 11:00 Uhr Ortszeit twitterte das Unternehmen: "Die Dienste sollten bei allen Kunden wieder funktionieren." Insgesamt hat das Unternehmen 14,4 Millionen Kabelkunden in 29 amerikanischen Bundesstaaten. 11,4 Millionen Kunden haben einen Breitbandinternetzugang. Von Los Angeles bis New York beschwerten sich entnervte Nutzer, viele nahmen es aber auch mit Humor. "Haben wir An- und Ausschalten schon probiert?", fragte eine Nutzerin. "Bedeutet das, wir haben heute alle frei?", eine andere.

Die US-Medien werteten den Internetausfall als schlechte Nachricht für Time Warner, mit Blick auf die laufenden Verhandlungen über eine Übernahme durch den Konkurrenten Comcast. Es sei ein wenig beunruhigend, dass eine schief gelaufene Wartungssitzung solch ernste Konsequenzen habe, schrieb das Portal The Verge. Nach Ansicht der Washington Post verbesserte die Panne das Verhältnis von Time Warner mit den Aufsichtsbehörden nicht. Die Federal Communications Commission (FCC) will den Zusammenschluss der beiden Kabelnetzbetreiber genau unter die Lupe nehmen. Das Unternehmen soll 45 Milliarden Dollar kosten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. ab 349€
  3. und Vive Pro vorbestellbar

Sharkuu 29. Aug 2014

aber es geht ja nicht nur in eine richtung? also wir haben in der schule nix zu den...

Niantic 28. Aug 2014

man geht hirzulande auch arbeiten. ABER time warner macht nicht nur consumer internet...

Rababer 28. Aug 2014

Alarm Alarm! Sofortige Quarantäne eingeleitet. Alle verlassen ihr Haus und gehen in das...

derpascal 28. Aug 2014

@lisgoem8: Ich gehe mal davon aus, dass du noch kein größeres Netzwerk betreut hast...

kendon 28. Aug 2014

und genau das dynamische routing kann man sehr schnell "vergiften", so dass gar nix mehr...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
Noctua NF-A12x25 im Test
Spaltlos lautlos

Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
  2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
  3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
    Highend-PC-Streaming
    Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

    Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
    Von Peter Steinlechner

    1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
    2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
    3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

      •  /