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Dieses Schild markiert das Ende der Warteschlange bei Activision.
Dieses Schild markiert das Ende der Warteschlange bei Activision. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Warteschlangen: Noch zwei Stunden bis Call of Duty ...

Dieses Schild markiert das Ende der Warteschlange bei Activision.
Dieses Schild markiert das Ende der Warteschlange bei Activision. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Ein paar Stunden anstehen, um 15 Minuten zu spielen: Die Warteschlangen auf der Kölner Spielemesse Gamescom sind legendär. Golem.de hat Spieler vor Ort gefragt, wie sie das finden - und entspannte Antworten bekommen.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

Nur Einsteiger nehmen nichts mit zur Gamescom. Wer schon mal auf der weltgrößten Spielemesse war, zieht mit einem Rucksack voller Marschgepäck in die Hallen: Ein Campingstuhl gehört bei erfahrenen Profis ebenso mit dazu wie Handhelds und Power-Packs für den Akku des Smartphones. Hinzu kommen natürlich noch Essen und Getränke sowie bei Interesse Bücher und Zeitschriften.

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Inmitten der langen Warteschlangen der Gamescom haben wir bei unserem Besuch am Freitag - traditionell der Tag mit dem zweitstärksten Ansturm - jedoch viele perfekt vorbereitete Spieler gefunden. Der Anteil derjenigen, die es sich auf einem Faltstuhl bequem gemacht hatten, dürfte im hohen zweistelligen Prozentbereich liegen.

Ganz so schlimm wie in den Jahren zuvor fanden wir die Warteschlangen 2017 allerdings nicht. Da hatten wir noch mehrere Schilder mit Warnungen vor vier- und sogar fünfstündigem Anstehen gesehen. Die sind uns diesmal nicht begegnet: Uns sind maximal drei Stunden aufgefallen. Und das, obwohl die Messe mehr Besucher als je zuvor empfing. 350.00 waren es laut dem Veranstalter Koelnmesse in diesem Jahr - 5.000 mehr als 2016.

Viele der Gamer sagten uns, die tatsächlichen Wartezeiten seien in der Regel kürzer als angegeben. Klar: Die Publisher geben lieber ein bisschen mehr Zeit an. Dann doch früher dranzukommen, sorgt für bessere Stimmung, als wenn das Ganze länger dauert als angekündigt.

Ganz unkompliziert war es mit der Warterei in diesem Jahr aber wohl auch nicht immer: So hörten wir, ohne es jedoch selbst gesehen zu haben, dass die Lage speziell bei Call of Duty am Donnerstag zeitweise angespannt gewesen sei. Ein Teil der Wartenden musste von Ordnern quasi umzingelt in der Hallenmitte ausharren. Festgehalten wurde aber niemand - wer gehen wollte, durfte das selbstverständlich.

  • Bei Far Cry 5 waren die Schlangen am Freitag zeitweise geschlossen. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Kurz vor der regulären Veröffentlichung von Mario + Rabbids mussten Neugierige lange anstehen. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Besonders viele Spieler haben sich an den Messeständen von Blizzard eingefunden. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auch bei Destiny 2 mussten Spieler lange warten. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Schon beim Eintritt gab es Schlangen - unter anderem wegen der Taschenkontrollen. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Profi-Messebesucher haben einen Campingstuhl mit dabei. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
Bei Far Cry 5 waren die Schlangen am Freitag zeitweise geschlossen. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)

Die Wartezeiten sind gerade bei den jüngeren Spielern eines der größeren Themen während der Gamescom-Woche. Speziell Besucher aus Köln und den angrenzenden Regionen tauschen sich ausführlich und kenntnisreich darüber aus, an welchem Stand umgängliche Bekannte arbeiteten, die einen auch mal zwei oder gar drei Runden spielen ließen. Dann lohnt sich das Schlangestehen natürlich gleich mehr.

Es scheint übrigens gar nicht so wenige junge Spieler zu geben, die den Übergang zum Erwachsenwerden mit einem zusätzlichen Messetag im Jahr des 18. Geburtstags zelebrieren. Schließlich brauchen sie die zusätzliche Zeit, um sich wenigstens noch zwei bis vier der vorher nicht zugänglichen USK-18-Titel anschauen zu können.

Bei unseren Kurzinterviews mit Gamescom-Gästen in den Schlangen haben wir kaum Frust vernommen. Die meisten der Wartenden waren gut gelaunt. Viele sind mit Freunden angereist, gemeinsam vertreiben sich die Cliquen die Zeit mit Reden, Spielen und dem Veröffentlichen von Beiträgen und Selfies auf Facebook und Instagram. Auch die Firmen behandeln die Besucher im Normalfall entspannt: Wer etwa mal auf die Toilette muss, geht einfach und darf anschließend wieder zurück an seinen Platz in der Schlange.


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SanderK 30. Aug 2017

Du kannst doch nicht Metallica mit einen beliebigen Spiel vergleichen :-) Ich glaube...

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dev_0 30. Aug 2017

Unsinn, ich hatte selten so einen Spaß wie dieses Jahr in der Retro Halle. Die alten...

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Anonymouse 29. Aug 2017

Oder, wenn es geht, außerhalb der Ferienzeit fahren. Beim ersten Mal Heidepark war es...

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Drag_and_Drop 29. Aug 2017

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