Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Warnsysteme:
Warum Rundfunk im Krisenfall unverzichtbar bleibt

Blackouts, Fluten, Softwarefehler – immer wieder fallen moderne Warnsysteme aus. Doch eine Technologie hält stand: der klassische Rundfunk. Wir erklären, warum.
/ Mathias Küfner
48 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Rundfunk hat im Krisenfall Vorteile verglichen mit anderen Technologien. (Bild: Manfred Richter from Pixabay)
Rundfunk hat im Krisenfall Vorteile verglichen mit anderen Technologien. Bild: Manfred Richter from Pixabay / Pixabay License

In den vergangenen Jahren versagten immer wieder etablierte Warnsysteme bei Krisen und Katastrophen – oder die internetbasierten Übertragungswege waren selbst Teil des Ausfalls. So, als am 18.Januar 2007 die fast zeitgleiche Rücktrittserklärung von Edmund Stoiber als bayerischem Regierungschef und CSU-Vorsitzendem und das Eintreffen des Orkans Kyrill eine Reihe von Webservern durch Überlastung ausfallen ließen.

Oder am 8. Juni 2021, als ein Software-Bug im Content Delivery Network (CDN) des Anbieters Fastly viele wichtige Websites global unbenutzbar machte. Sechs Tage später erneut, als am 14. Juni 2021 eine Flut im Ahrtal große Schäden und zahlreiche Todesopfer verursachte . Und am 28. April 2025, als ein großflächiger Stromausfall auf der iberischen Halbinsel dazu führte , dass 60 Millionen Menschen über Stunden ohne Elektrizität auskommen mussten.

Golem Plus Artikel