Warnsystem für Beschäftigte: Telekom plant Corona-App mit Personentracker für Betriebe

Die Deutsche Telekom plant eine App samt Hardware als Corona-Warn- und Kontaktverfolgungsystem für Unternehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Smarttag misst die Entfernung zu anderen Trägern
Der Smarttag misst die Entfernung zu anderen Trägern (Bild: Kinexon)

Kontaktverfolgung im Betrieb: Was sich zunächst wie eine besonders perfide Form der Arbeitsüberwachung anhört, soll dem Gesundheitsschutz dienen. Die Deutsche Telekom will eine Lösung vorstellen, die mit dem Startup Kinexon entwickelt wurde und sowohl aus Software als auch aus Hardware besteht.

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Kernstück des Systems ist ein Tracker, der etwa 14 Gramm wiegt und als Armband, Anhänger oder am Gürtel getragen werden kann, wie die Welt am Sonntag berichtet. Der Tracker kann dank Ultrabreitband-Technik Abstände auf zehn Zentimeter genau messen, speichert aber den Standort des Nutzers nicht. Wenn zwei Tracker zu nahe zusammenkommen, blinkt der Safetag rot. Wenn möglich, können die Mitarbeitenden ihren Abstand vergrößern. Sollte dieser Abstand länger als fünf Sekunden unterschritten werden, sendet er ein akustisches Signal.

Kontaktverfolgung per App und Tracker

Das System hat aber noch einen weiteren Vorteil, und hier kommt die App ins Spiel. Zum Arbeitsbeginn wird mit der App auf dem Smartphone ein QR-Code auf dem Tracker gescannt und das Smartphone damit verbunden. In der App können positive Coronatests eingegeben werden und daraufhin erhalten alle Risikokontakte eine Nachricht über die App, damit sie sich testen lassen können. Das System ist anonym: Wer sich ursprünglich mit Corona infiziert hat, erfahren die Mitarbeitenden so nicht. Haben sie allerdings nur mit sehr wenigen Personen Kontakt, schränkt sich der Kreis möglicher Infizierter natürlich ein.

Die Tags werden in einer Ladestation aufbewahrt und sind nicht personalisiert. Bei Rückgabe des Tags wird die Verbindung zum Smartphone getrennt. Das System wurde bereits bei einem Eishockey-Spiel der Eisbären Berlin gegen die Grizzlys Wolfsburg von Event-Mitarbeitenden getestet.

Welche Kosten kommen auf Betriebe zu?

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Was das System kostet, geht aus dem Bericht nicht hervor. Kinexon hatte seinen Tracker auch schon ohne die Telekom-App vermietet. Hier liege der Mietpreis des Safetags bei 60 bis 90 Cent pro Tag, teilte Oliver Trinchera, Mitgründer und Geschäftsführer von Kinexon, mit.

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User_x 09. Mär 2021

Nein, man macht es wie mit allem. Man behält den Wohlklingenden Namen aber macht was...

DieterMieter 08. Mär 2021

Das Wort "Telekom" ist neudeutsch für "Verzögerung", in machen Landesteilen auch...

Opepe 08. Mär 2021

Für meine Person wird das in Zukunft ein Argument zur Arbeitgeberwahl sein :) Also ja...

smonkey 07. Mär 2021

Nun es ist ja nicht etwa so, dass man sich bis 14:59 nicht ansteckt, aber wer sich 2...

User_x 07. Mär 2021

Wäre mir neu, dass man sich mit niemandem draußen treffen darf! Eine Person ist erlaubt...



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