Warner Music: Mehr Umsatz mit Streaming als mit Downloads

Als erstes der großen Labels macht Warner Music mehr Umsatz mit Streaming als mit Downloads. Zugleich will die Musikindustrie kostenloses Streaming massiv einschränken.

Artikel veröffentlicht am ,
Spotify
Spotify (Bild: Spencer Platt/AFP/Getty Images)

Als erster der großen Musikkonzerne macht Warner Music mehr Umsatz mit Streaming als mit Downloads. Wie das Unternehmen in seinem Quartalsbericht erklärte, wuchs der Bereich mit Spotify oder Youtube im vergangenen Quartal um 33 Prozent.

Warner-Music-Chef Stephen Cooper sagte in der Telefonkonferenz mit Analysten, der Bereich Digital sei nur um 7 Prozent gewachsen. Downloads über Plattformen wie Apples iTunes entwickelten sich rückläufig. Das Wachstum beim Streaming-Umsatz betrug 25 Millionen US-Dollar, der Rückgang bei Downloads lag bei 22 Millionen US-Dollar. Insgesamt wuchs die Sparte Digital von 273 Millionen US-Dollar auf 274 Millionen US-Dollar. Mit CD-Verkäufen wuchs der Umsatz um 4 Prozent auf 677 Millionen US-Dollar. Der Gewinn stieg auf 18 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von 60 Millionen US-Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres.

"Die Geschwindigkeit dieses Wachstums macht überdeutlich, dass in Jahren Streaming die Art und Weise sein wird, wie die meisten Menschen Musik genießen", betonte Cooper in einer Erklärung.

Warner hat seine Musik im vergangenen Jahr an Plattformen wie Snapchat, Vessel und Interlude lizenziert. Zugleich übt die Musikindustrie Berichten zufolge Druck aus, das Gratisangebot von Spotify oder Youtube weiter einzuschränken. Universal Music will weitere Beschränkungen bei der Gratisversion von Spotify durchsetzen. Auch Warner Music unterstützt diesen Kurs.

Wachstumsstark war auch 2014 das Streaming, das mit einer Steigerung von 39 Prozent den Rückgang der Downloadumsätze um acht Prozent habe kompensieren können, so ein Bericht des Verbands der Musikkonzerne (IFPI, International Federation of the Phonographic Industry). Mit 1,6 Milliarden US-Dollar machen Streaming-Angebote 23 Prozent der Umsätze im digitalen Geschäft aus. Die Zahl der Musikfans, die ein bezahltes Streaming-Abonnement haben, wuchs dem Digital Music Report des Verbandes zufolge um 46,4 Prozent auf weltweit 41 Millionen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /