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Warhammer: Games Workshop verteilt 20 Millionen Pfund an Angestellte

Bei den Machern von Warhammer läuft es gut – die Mitarbeiter sollen auch etwas davon haben: 20 Millionen Pfund sollen verteilt werden.
/ Tobias Költzsch
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Ein Warhammer-40k-Turnier (Bild: OLI SCARFF/AFP via Getty Images)
Ein Warhammer-40k-Turnier Bild: OLI SCARFF/AFP via Getty Images

Der britische Spieleverlag Games Workshop will 20 Millionen Pfund an seine Angestellten verteilen, wie die britische Zeitung Independent(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf das aktuelle Jahresergebnis berichtet. Demnach wolle Games Workshop das Geld, umgerechnet 23,8 Millionen Euro, "gerecht aufgeteilt an jeden Mitarbeiter" auszahlen.

Games Workshop ist Besitzer des Warhammer-Franchises und vertreibt verschiedene Brett- und Rollenspiele, unter anderem Warhammer 40.000 und andere Warhammer-Spiele sowie passende Miniaturen. Zudem gibt es Warhammer-Computerspiele, von denen erst vor einigen Tagen ein neues angekündigt wurde .

Bereits in den vergangenen Jahren hatte der Spieleverlag Boni an seine Mitarbeiter verteilt: 2024 waren es 18 Millionen Pfund, 2023 gab es 11 Millionen Pfund. So viel wie in diesem Jahr wurde allerdings bisher noch nicht verteilt.

Um die 13.000 Pfund Bonus pro Mitarbeiter

Games Workshop gibt seine offizielle Mitarbeiteranzahl nicht bekannt – der Independent schätzt, dass es um die 1.500 Angestellte sind. Sollten tatsächlich volle 20 Millionen Pfund verteilt werden, dürfte jeder rund 13.000 Pfund erhalten. Das sind umgerechnet fast 15.500 Euro.

Games Workshop will seine Mitarbeiter mit dem Bonus an den Erfolgen des Unternehmens beteiligen. Demnach sollen die Einnahmen eine Höhe von 560 Millionen Pfund erreicht haben, was einer Steigerung von über 13 Prozent von den vorigen 495 Millionen Pfund entspricht. Der Vorsteuergewinn soll bei 255 Millionen Pfund betragen, im Vorjahr waren es 203 Millionen Pfund (+25,6 Prozent).

Warhammer schloss im Dezember 2024 einen Vertrag mit Amazon über eine Nutzung des Franchises für einen Film oder eine Serie. In den Interimsfinanzresultaten vom Februar 2025 waren die damit verbundenen Einnahmen noch nicht verzeichnet.


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