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Warhammer 40K - Dawn of War 3 im Test: Viel "Waaagh" beim Bauen und Helden

Riesige Orks gegen dick gepanzerte Space Marines und dazu noch Elfen aus dem All: Im PC-Echtzeit-Strategiespiel Warhammer 40K - Dawn of War 3 kommt es zum Showdown, der mit Helden und Humor angereichert ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Warhammer 40K - Dawn of War 3
Artwork von Warhammer 40K - Dawn of War 3 (Bild: Sega)

Irgendjemand findet irgendwo eine besonders mächtige Waffe. Mehr ist meist nicht nötig, damit in der Welt von Warhammer 40K ein galaktischer Krieg ausbricht. Im Echtzeit-Strategiespiel Dawn of War 3 kämpfen in der Kampagne drei Fraktionen darum, diesen Speer des Khaine in ihre Gewalt zu bekommen - und wir dürfen ihnen dabei als Oberbefehlshaber helfen.

Inhalt:
  1. Warhammer 40K - Dawn of War 3 im Test: Viel "Waaagh" beim Bauen und Helden
  2. Systemanforderungen, Verfügbarkeit und Fazit

In Dawn of War 3 steuern wir natürlich die gewohnt wahnsinnigen Orks - der Schlachtruf "Waaagh" sagt fast alles. Diesmal treten die grünen Horden unter ihrem Warlord Gorgutz an, dessen wichtigste Waffe eine riesige, an einen Bagger erinnernde "Krallä" ist. Die Armee der menschlichen Space Marines (Blood Ravens) betritt die Schlachtfelder unter ihrem Kommandanten Gabriel Angelos und die elfengleichen Eldar führt die Runenprophetin Macha. Was - auch im Multiplayermodus fehlt - sind Chaos Space Marine, die es im zweiten Serienteil noch gab.

Wer jetzt allmählich merkt, dass die Welt von Warhammer 40K ganz schön komplex ist: Stimmt! Und das ist auch in Dawn of War 3 spürbar - ohne eine gewisse Einarbeitung sind die durchaus spannenden Details der Handlung kaum nachvollziehbar. Trotzdem können durchaus auch Einsteiger ihren Spaß in der Kampagne haben. Sie lebt stark vom Witz etwa der Ork-Anführer und von schrägen Einfällen.

  • Die detailreiche Grafik auf den Schlachtfeldern macht einen guten Eindruck. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit unseren Truppen besetzen wir einen der wichtigen Ressourcenpunkte. (Screenshot: Golem.de)
  • Gabriel haut Gegner mit seinem Hammer um. (Screenshot: Golem.de)
  • Unsere Orks stürmen eine Landeplattform der Eldar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Megawumme verschiebt sich beim Schießen. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Multiplayermodus suchen wir nach anderen Spielern. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü bietet nur eine Handvoll Optionen. (Screenshot: Golem.de)
Die detailreiche Grafik auf den Schlachtfeldern macht einen guten Eindruck. (Screenshot: Golem.de)

Gleich in einer der ersten von 17 teils sehr langen Missionen müssen wir beispielsweise eine riesige Kanone (die "Megawumme") durch das Levelgebiet transportieren. Das machen wir, indem wir das Geschütz abfeuern - der Rückstoß erledigt den Job für uns. Wir müssen uns als oberster Ork nur darum kümmern, dass es nicht von den ständig neu angreifenden Truppen der Eldar zerstört wird.

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Derlei originelle Ideen finden sich zwar nicht in allen Einsätzen, aber immerhin: In den meisten Missionen gibt es gleich mehrfach überraschende Wendungen. Sie spinnen zum einen die Handlung weiter, zum anderen erweitern sie das Schlachtfeld teils enorm. Allzu viel verraten wir dazu lieber nicht, aber uns hat dieser Aspekt sehr gut gefallen. Übrigens steuern wir in Dawn of War 3 in nahezu jedem Einsatz ein anderes Heer - es gibt also nicht, wie unter anderem bei Starcraft, für jede der Gruppen eine eigene Kampagne.

Die ganz besondere Elite-Einheit

Neben den mehr oder weniger großen Armeen aus Standardtruppen steuern wir auch Elitekrieger, also besonders mächtige Helden. Diese verfügen ähnlich wie in einem Moba über besondere Angriffsmanöver: Gabriel Angelos etwa richtet mit seinen Hammersprüngen schweren Schaden bei feindlichen Armeen an, Gorgutz kann seine Krallä um sich schwingen und damit bei den "Mänschentz" und natürlich auch den Eldar aufräumen.

Diese Spezialangriffe führen wir mit bestimmten Tasten aus, wahlweise mit einem Klick auf ein Symbol. Der Rest der Steuerung folgt den gewohnten Standards im Genre. Was uns allerdings auf Dauer genervt hat: Mit Steuerung A wählen wir nicht etwa alle Einheiten aus, sondern nur die auf dem Bildschirm. Auch durch die gute, aber eben nicht perfekte Wegfindung haben wir immer wieder kleine Truppenteile verloren; davon abgesehen, macht die KI ihren Job übrigens recht gut.

Anders als in Dawn of War 2 können wir im dritten Teil nun wieder selbst eine Basis aus dem Boden stampfen. Allerdings längst nicht in allen Missionen - sondern nur, wenn es vom Programm vorgesehen ist. Dann ist das Bauen hübsch animiert, vor allem aber taktisch interessant, weil wir gerade in den verwinkelten Gebieten durch sinnvolle Platzierung unsere Nachschubwege deutlich verkürzen können.

Systemanforderungen, Verfügbarkeit und Fazit 
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Umaru 21. Apr 2017

Die Synchro bei DOW Soulstorm ist herausrragend, besonders bei den Space Marines. Richtig...

Cok3.Zer0 21. Apr 2017

Der Basisbau bei HW2 läuft in fest definierten Punkten ab, während DoW3 den Spieler dazu...

Shoopi 20. Apr 2017

Viel schlimmer als das bleibt wohl eher das magere Multiplayer-Match. Es wurde zwar wie...


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