Warface: Crytek wird zum Publisher
Bislang ist Crytek aus Frankfurt am Main in erster Linie ein Entwicklerstudio. Bei größeren Projekten wie der Crysis-Reihe hat die Firma für Marketing, Kundendienst und Communityarbeit mit Electronic Arts gearbeitet. Das soll sich ändern: Für künftige Projekte wolle Crytek eine eigene Publishing-Abteilung aufbauen, sagte der dafür verantwortliche Dirk Metzger, der bislang bei NC Soft für das Marketing zuständig war, im Gespräch mit dem britischen Fachmagazin MCV(öffnet im neuen Fenster) .

Die Teams befinden sich nach Metzgers Angaben im Aufbau und sollen bei dem Free-to-Play-Shooter Warface(öffnet im neuen Fenster) ihre erste Prüfung bestehen. Die europäische Version des Cry-Engine-3-Programms befindet sich derzeit im geschlossenen Betatest, die offene Beta startet voraussichtlich noch 2013; in anderen Ländern, etwa Russland, ist es schon so weit.

Eigentlich hatte Crytek eine Publishing-Vereinbarung mit Trion Worlds (Rift) geschlossen, von der nun aber keine Rede mehr ist. Auch bei anderen Plänen ist Crytek flexibel: So hatte die Firma vor einiger Zeit angekündigt, sich ganz auf Free-to-Play-Games zu konzentrieren – trotzdem wurde just auf der E3 2013 das Xbox-One-Exklusivspiel Ryse angekündigt.
Auch Homefront , an dem sich Crytek die Rechte vom insolventen Publisher THQ gekauft hatte, dürfte ein klassisches Vollpreisspiel werden. Bei diesen Titeln kann sich Crytek laut Metzger durchaus wieder eine Zusammenarbeit mit anderen Publishern vorstellen.
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