Abo
  • Services:
Anzeige
Warface
Warface (Bild: Crytek)

Warface angespielt: Die zufällige Dosis Action für jeden Tag

Warface
Warface (Bild: Crytek)

Fünf Mann im Koopmodus und eine per Zufallsgenerator erstellte Mission jeden Tag: Das sind Besonderheiten des grundsätzlich kostenlosen Onlineshooters Warface, an dem Crytek derzeit arbeitet. Golem.de hat probegespielt und mit den Entwicklern über die Technik gesprochen.

Wir sind eine Unterstützungseinheit - jedenfalls entscheiden wir uns auf der GDC 2012, wo Crytek erstmals die Möglichkeit gibt, sein Warface anzuspielen, für diese Klasse. Das bedeutet, dass wir bei Druck der "M"-Taste eine Munitionskiste sehen, mit der wir unseren bis zu vier Kameraden - die als Scharfschützen, Medic oders Ingenieure antreten - Nachschub für deren Schusswaffen übergeben. Davon abgesehen konzentrieren wir uns bei unserer ersten Partie des Egoshooters auf das Kämpfen. Wir sind in einem an Afghanistan erinnernden Dorfgebiet unterwegs und feuern so schnell wie möglich auf dezent mit rot umrandete Gegner. Der Onlineshooter sieht extrem schick aus und ist grundsätzlich kostenlos.

Anzeige

Eine Besonderheit von Warface, so erzählt uns ein Mitarbeiter von Crytek, ist, dass ein Zufallsgenerator jeden Tag eine Minimission von rund 20 Minuten Länge erstellt. Der setzt die Einsätze aus einem angeblich jetzt schon riesigen, aber weiter wachsenden Pool von einzelnen Modulen immer wieder neu zusammen und achtet auch darauf, dass es eine halbwegs sinnvolle Handlung gibt. In unserem Fall ist von automatisch erstellten Abschnitten nicht die Spur zu spüren, der Einsatz fühlt sich völlig natürlich an. Neben einem an Afghanistan erinnernden Grafikset gibt es ein zweites, das an den Balkan erinnert.

Erst setzt uns ein Helikopter ab, dann erwartet uns etwa nach zehn Minuten ein dick gepanzerter Gegnertyp namens "Heavy Gunner". Der ist von vorne fast unzerstörbar, also müssen ihn die anderen Teammitglieder in ihre Richtung lenken, damit wir ihm von hinten möglichst viele Lebenspunkte abziehen können. Dann geht es per Hubschrauber weiter, und wir sind wieder zu Fuß in einem engen Tal voller halb und ganz zerstörter Panzer und Lastwagen unterwegs. Dort müssen wir zu viert per Raketenwerfer einen feindlichen Helikopter vom Himmel holen, dann ist der Auftrag absolviert. Das spielt sich extrem unkompliziert und schnell, die Zusammenarbeit mit den Teamkollegen macht Spaß.

Das Ganze soll in mehreren Schwierigkeitsgraden spielbar sein, im höchsten gibt es auch Schaden bei Friendly Fire - dann bekommen Spieler aber auch die doppelte Anzahl an Erfahrungspunkten. Es genügt, wenn eins der fünf Teammitglieder einen Checkpoint lebendig erreicht, dann können alle von dort aus weitermachen. Die Waffen lassen sich in Echtzeit modifizieren: Ein Knopfdruck, und schon kann der Spieler ein anderes Visier oder einen anderen Griff an seine Knarre schrauben.

Wichtig ist den Entwicklern, dass die Spieler zusammenarbeiten - etwa, indem sie sich für das Erreichen höher gelegener Stellen im Level gegenseitig hochhelfen. Gut gefallen hat uns, dass ein dezenter grüner Pfeil die Stellen an Mauern oder anderen Hindernissen markiert, über wie wir besonders elegant hinweg hechten können. Neben der täglichen Mission gibt es auch Player-versus-Player-Schlachten mit bis zu acht Soldaten auf jeder Seite.

Auch für ältere Rechner geeignet

Warface basiert auf der Cry Engine 3, allerdings wird es vorerst ohne Unterstützung von DirectX-11 erscheinen, was aber durchaus nachgeliefert werden könnte. Dafür soll die Engine laut Crytek sehr gut nach unten skalieren und trotzdem gute Grafik liefern. Das Spiel soll auch auf rund fünf Jahre alter Hardware noch sehr gut laufen, solange mindestens eine Nvidia 9600 GT im Rechner steckt.

Crytek plant weltweit sehr unterschiedliche Erscheinungstermine. In China etwa befindet sich das Programm derzeit im Alphatest, in Russland in der geschlossenen Betaphase. Wann es in Deutschland soweit ist, soll noch nicht feststehen. Immerhin können sich Spieler ab sofort für die Beta anmelden. Ebenfalls noch nicht klar ist, welche Gegenstände oder Extras die Spieler für das grundsätzlich kostenlose Spiel bezahlen müssen - auch dabei soll es für jeden Markt individuelle Angebote geben.


eye home zur Startseite
Dagstyggur 12. Mär 2012

Sehr schön aufgesagt, dafür sollte es mindestens 10 gefällt mir geben! :D

Somian 11. Mär 2012

imo war crisis be release sehr gut spiel bar und lief auch auf älteren Rechnern...

Art_I 09. Mär 2012

Zufallsmaps, stricktere Rollenverteilung und Soldaten statt Zombies. Wenn der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  3. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Berlin
  4. ARI-Armaturen Albert Richter GmbH & Co. KG, Schloß Holte-Stukenbrock


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,90€
  2. (diverse Modelle von MSI, ASUS, ASRock und Gigabyte lagernd)

Folgen Sie uns
       


  1. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  2. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  3. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  4. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  5. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  6. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

  7. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen

  8. Spielebranche

    Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Pro und X erwartet

  9. Thunderobot ST-Plus im Praxistest

    Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!

  10. Fahrdienst

    Alphabet investiert in Lyft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

  1. Ist bestimmt voller Creeper

    NeoTiger | 18:01

  2. Re: Nicht nur die Telekommunikationsunternehmen...

    RipClaw | 18:00

  3. Re: Hilfe ohne Cookies sind wir geliefert.... Rumheul

    magicteddy | 18:00

  4. Re: Guter Trend auf Golem

    Eheran | 17:56

  5. Standardteil gibts für einen 10er auf Ebay

    redwolf | 17:55


  1. 18:00

  2. 17:47

  3. 16:54

  4. 16:10

  5. 15:50

  6. 15:05

  7. 14:37

  8. 12:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel