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Warenzustellung: Schweizer Post testet autonome Lieferroboter

Die Schweizer Post testet Lieferroboter, um Waren zum Kunden zu bringen. Ein Mensch wird die Fahrt zwar noch kontrollieren, doch die sechsrädrigen Fahrzeuge finden allein zum Ziel. Auch in Hamburg werden die Fahrzeuge erprobt.

Artikel veröffentlicht am ,
Lieferroboter in der Schweiz
Lieferroboter in der Schweiz (Bild: Schweizerische Post)

Die Schweizer Post testet ab September 2016, ob selbstfahrende Lieferroboter Waren auf der letzten Etappe zustellen können. Hermes erprobt die kleinen sechsrädrigen Roboter bereits bei der Paketzustellung in Hamburg. Der Roboter stammt von Starship Technologies und ist mit einer Alarmanlage ausgestattet, damit er nicht ausgeraubt werden kann. Zudem wird laufend der Standort per GPS übermittelt.

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Kommt der Roboter um die Ecke, erhält der Empfänger eine SMS und kann ihn auf Knopfdruck öffnen, um das Paket zu entnehmen. Der elektronische Schlüssel wird dem Kunden per Link gesendet.

Die Schweizer Post sieht die Lieferroboter als Ergänzung zum Paketboten. Damit könnten Dienstleistungen wie Same Day und Same Hour Delivery realisiert werden. Auch eine Essensauslieferung oder die Hauslieferung medizinischer Produkte wären möglich. Die Fahrroboter können maximal zehn Kilogramm Nutzlast transportieren und kommen damit etwa sechs km weit.

Der Roboter kann seine Umgebung erfassen und kartiert sie, bevor er sich selbstständig bewegt. Die Gefährte sind in Schrittgeschwindigkeit unterwegs und erkennen Ampeln, Zebrastreifen und Hindernisse. Der Roboter weicht Gefahrenstellen automatisch aus. In heiklen Situationen kann ein menschlicher Fahrer per Fernsteuerung das Gefährt wieder auf die Spur bringen.

In der Schweiz werden die Tests in Bern, Köniz und Biberist durchgeführt. Abhängig davon, wie der Test verläuft, könnten die Lieferroboter in der Schweiz schon in drei Jahren eingesetzt werden.

Auch in einem anderen Bereich wird in der Schweiz mit autonomer Fahrtechnik im öffentlichen Raum experimentiert. Der französische Hersteller Navya liefert für die Schweizer Postauto AG die Kleinbusse, die in Sitten ohne Fahrer unterwegs sein werden. Zwar gibt es einen Aufpasser, der jederzeit den Notausschalter drücken kann, doch ein Lenkrad oder ein Brems- beziehungsweise Gaspedal sind nicht vorhanden. Die Elektrofahrzeuge können neun Personen mit maximal 20 km/h befördern.



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sixx_am 28. Aug 2016

Die Reaktion ist mal wieder sowas von typisch für Golem, die technologiefeindlichste...

Avarion 24. Aug 2016

Wenn der Tresor beim Versuch ihn aufzubrechen die Ladung zerstört oder sonstwie...

MadMonkey 24. Aug 2016

Sehr schön passiert auch in der Schweiz mal etwas! Normalerweise wird hier erst dann über...


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